Dieses Video wurde am 05.05.2026 von BILD auf YouTube veröffentlicht. Zum Original-Video auf YouTube.
Nach einem Wochenende mit frühsommerlichen Temperaturen von bis zu 25 Grad trifft Deutschland ein markanter Wetterumschwung. Besonders der Norden und die Mitte des Landes müssen sich auf kräftigen Regen und einen deutlichen Temperatursturz einstellen. Wetterexperte Carsten Brand ordnet ein, welche Regionen am stärksten betroffen sind, was das für Balkongärtner und Freibadbesucher bedeutet – und ob das nächste Wochenende wieder Hoffnung auf Sonne bringt.
Regen und Kälte: Diese Regionen trifft der Wetterumschwung am härtesten
Der stärkste Regen konzentriert sich auf einen breiten Streifen quer durch Deutschland. Betroffen sind vor allem die Mittelgebirge, Niedersachsen, Hamburg, Schleswig-Holstein, Sachsen-Anhalt sowie der Harz. Auch Berlin-Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern müssen mit Niederschlägen rechnen.
Die Regenmengen können sich dabei durchaus sehen lassen – in manchen Gebieten fallen 20 bis 40 Liter pro Quadratmeter. Für die ausgetrocknete Natur ist das eine Wohltat: Wiesen und Wälder erstrahlen danach in frischem Grün.
Gleichzeitig purzeln die Temperaturen. Wurden am Wochenende noch 20 bis 25 Grad gemessen, sind am Dienstag und Mittwoch mancherorts nur noch 10 bis 12 Grad zu erwarten – ein Unterschied, der nach der kurzen Wärmegewöhnung fast nach Winter anfühlt.
Süddeutschland kommt glimpflicher davon
Wer im Süden lebt, kann aufatmen. Hessen, Rheinland-Pfalz, Baden-Württemberg und Bayern bleiben vom schlimmsten Regen weitgehend verschont. Dort sind zwar vereinzelte Schauer möglich, doch die Temperaturen halten sich stabiler bei rund 20 Grad.
Der gravierende Unterschied zwischen Nord und Süd zeigt sich also auch bei diesem Wetterumschwung besonders deutlich. Wer in Bayern oder am Rhein lebt, muss keine Winterjacke aus dem Schrank holen – wer hingegen in Hamburg oder Berlin unterwegs ist, sollte Regenschirm und wärmere Kleidung einplanen.
Eisheilige und Balkongärtnern: Wie groß ist die Frostgefahr?
Traditionell warnen Gärtner bis Mitte Mai vor den Eisheiligen – der Frostperiode, die empfindliche Pflanzen auf dem Balkon gefährden kann. In diesem Jahr fällt das Risiko nach Einschätzung von Wetterexperten jedoch vergleichsweise gering aus.
Folgende Punkte sollte man im Blick behalten:
- In der Nacht zu Donnerstag und Freitag ist leichter Bodenfrost in Schleswig-Holstein und der Lüneburger Heide möglich.
- Die Frostgefahr beschränkt sich auf ländliche Gebiete weit außerhalb der Städte.
- In Städten selbst sind Temperaturen um den Gefrierpunkt kaum zu erwarten.
- Nennenswerter Frostschaden an Balkonpflanzen ist unwahrscheinlich.
Wer seinen Balkon bepflanzen möchte, bekommt grundsätzlich grünes Licht – sollte jedoch bis nach den Eisheiligen Mitte Mai ein wachsames Auge auf Nachttemperaturen haben.
Nächstes Wochenende: Sommer kehrt zurück
Die gute Nachricht: Der Sommer ist nicht vorbei. Bereits ab Donnerstag beginnen die Temperaturen wieder zu steigen. Freitag bis Sonntag sind dann erneut Werte von bis zu 25 Grad möglich – stellenweise sogar mit schwüler Wärme.
Auch für Freibadbesucher dürfte das Wochenende wieder attraktiv werden. Die Wassertemperaturen in den Becken liegen nach Saisonbeginn Anfang Mai zwar noch im kühlen Bereich um 18 bis 19 Grad, doch bei Lufttemperaturen von 22 bis 25 Grad lässt es sich gut damit leben.
Der Wetterumschwung dieser Woche ist damit vor allem eine kurzfristige Unterbrechung der Frühsommerwärme. Wer die nasskalten Tage überbrückt, wird am Wochenende mit angenehmen Temperaturen und viel Sonnenschein belohnt.
Hinweis: Dieser Artikel wurde KI-gestützt erstellt und kann Fehler oder Ungenauigkeiten enthalten. Das verwendete Beitragsbild ist das YouTube-Vorschaubild des Original-Videos. Sämtliche Urheberrechte am Video, am Vorschaubild und an den darin enthaltenen Inhalten liegen beim jeweiligen YouTube-Kanal-Betreiber (BILD). Bei Fragen oder Anliegen zur Nutzung bitte über das Impressum kontaktieren.





