Trump trifft Venezuelas Delcy Rodríguez bei UN

Dieses Video wurde am 23.09.2026 von Fox News auf YouTube veröffentlicht. Zum Original-Video auf YouTube.

Am Rande der UN-Generalversammlung in New York ist es zu einem historischen Trump-Venezuela-Treffen gekommen: US-Präsident Donald Trump empfing Venezuelas Interimspräsidentin Delcy Rodríguez zu direkten Gesprächen. Es ist die erste persönliche Begegnung der beiden seit dem US-Militäreinsatz im Januar 2026, der zur Verhaftung des langjährigen venezolanischen Machthabers Nicolás Maduro geführt hatte. Das Treffen markiert einen bemerkenswerten diplomatischen Wendepunkt zwischen Washington und Caracas.

Hintergrund: Vom Konflikt zur Zusammenarbeit

Delcy Rodríguez war über Jahre hinweg als enge Vertraute und Vizepräsidentin von Nicolás Maduro eine der zentralen Figuren des venezolanischen Regimes. Nach dem US-Militäreinsatz im Januar 2026, der Maduro zu Fall brachte, vollzog Rodríguez einen radikalen politischen Kurswechsel. Sie übernahm die Interimspräsidentschaft und leitete eine Annäherung an die Vereinigten Staaten ein.

Dieser Schwenk ist bemerkenswert: Venezuela und die USA waren über mehr als zwei Jahrzehnte erbitterte politische Gegner. Sanktionen, Ölembargostreitigkeiten und diplomatische Eiszeit prägten das Verhältnis. Nun sitzen beide Seiten am Verhandlungstisch – und unterzeichnen Milliarden-Deals.

Das größte Ölabkommen der Geschichte

Im Mittelpunkt der neuen Partnerschaft steht ein außergewöhnliches Energieabkommen. Laut Aussagen beider Seiten wurde bereits im Vorfeld des UN-Treffens ein historischer Ölvertrag unterzeichnet – über ein Volumen von 65 Milliarden Barrel Öl. Es handelt sich damit nach eigener Darstellung um das größte Ölabkommen, das jemals zwischen zwei Staaten geschlossen wurde.

Die Auswirkungen sollen weitreichend sein:

  • Venezuela erhält dringend benötigte Investitionen und Einnahmen zur wirtschaftlichen Stabilisierung.
  • Die USA sichern sich langfristig massive Energieressourcen aus der westlichen Hemisphäre.
  • Weltweit sollen die Energiekosten sinken – ein Effekt, der laut beiden Regierungen bereits spürbar ist.
  • Das Abkommen soll als Modell für weitere Investitionsvereinbarungen zwischen beiden Ländern dienen.

Trump selbst bezeichnete den Deal als möglicherweise „das größte Geschäft, das jemals abgeschlossen wurde“ – trotz oder gerade wegen des vorangegangenen militärischen Konflikts.

Rodríguez bezeichnet Treffen als historischen Schritt

Delcy Rodríguez bewertete das Zusammentreffen mit Trump in deutlichen Worten. Sie sprach von einem historischen Schritt in den bilateralen Beziehungen und unterstrich die Bedeutung des Dialogs für die Zukunft Venezuelas. Noch am selben Tag trat sie vor der UN-Generalversammlung auf, um die neue außenpolitische Ausrichtung Venezuelas vor dem Weltpublikum zu bekräftigen.

Ihr Auftritt auf der internationalen Bühne signalisiert: Die neue venezolanische Führung sucht aktiv nach globaler Legitimität und Anerkennung – und nutzt die Nähe zu Washington als Türöffner.

Ausblick: Neue geopolitische Ordnung in Lateinamerika

Das Trump-Venezuela-Treffen steht exemplarisch für eine sich wandelnde geopolitische Ordnung in Lateinamerika. Der Sturz Maduros und die anschließende Kooperation zwischen Caracas und Washington verändern die Machtverhältnisse in der Region grundlegend. Für die Trump-Regierung ist Venezuela nun kein Feind mehr, sondern ein strategischer Energiepartner.

Ob das Abkommen langfristig hält und Venezuela tatsächlich einen demokratischen Transformationsprozess durchläuft, bleibt abzuwarten. Kritiker mahnen, dass wirtschaftliche Deals allein noch keine stabile Demokratie garantieren. Der Ausgang dieser ungewöhnlichen Allianz wird die US-Außenpolitik und die Stabilität Venezuelas auf Jahre hinaus prägen.

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