Trump plant Treffen mit Kim Jong Un noch 2025

Dieses Video wurde am 23.08.2026 von Fox News auf YouTube veröffentlicht. Zum Original-Video auf YouTube.

Das Treffen Trump Kim Jong Un könnte noch in diesem Jahr stattfinden. US-Präsident Donald Trump hat bestätigt, den nordkoreanischen Machthaber Kim Jong Un im Laufe des Jahres 2025 erneut treffen zu wollen. Gleichzeitig ordnete Trump das Pentagon an, gemeinsame Militärübungen mit Südkorea zu reduzieren – ein Signal, das Beobachter als diplomatische Geste in Richtung Pjöngjang werten. Darüber hinaus empfängt Trump am 24. September den chinesischen Staatspräsidenten Xi Jinping in Washington. Auf der Agenda stehen Themen wie Handel und Künstliche Intelligenz.

Trumps Diplomatie mit Nordkorea: Bekannte Strategie, neue Lage

Bereits in seiner ersten Amtszeit traf Trump Kim Jong Un insgesamt dreimal – darunter ein historischer Moment, als Trump als erster amtierender US-Präsident kurz nordkoreanisches Territorium betrat, indem er in der Demilitarisierten Zone (DMZ) die Grenze überquerte.

Laut dem ehemaligen Pentagon-Beamten und pensionierten US-Marinekapitän Brent Sadler ist die aktuelle Situation jedoch eine andere als damals. Während Trumps erste Annäherung an Nordkorea mehrere Jahre ohne Raketentests und eine Art Détente brachte, hat sich die Lage seitdem verschlechtert: Nordkoreanische Truppen sind aktiv im Ukraine-Krieg auf russischer Seite beteiligt, und Pjöngjang hat Raketenlieferungen an Moskau getätigt.

Ein zentrales Ziel eines neuen Treffens könnte laut Sadler sein, Nordkorea dazu zu bewegen, den Transfer von bis zu 50.000 Soldaten und Arbeitskräften zugunsten Russlands zu stoppen. Damit unterscheidet sich die diplomatische Ausgangslage fundamental von der ersten Amtszeit.

Iran und die Straße von Hormus: Wirtschaftsdruck als Mittel

Neben der Asienpolitik steht der Iran im Fokus. Trump bezeichnete einen bevorstehenden Stichtag als „Economic D-Day“ – gemeint ist eine Verschärfung des wirtschaftlichen Drucks auf Teheran, unter anderem durch die Beschlagnahme von Schiffen auf hoher See und die Unterbrechung von Handels- und Tauschnetzwerken.

Sadler zufolge befindet sich das iranische Regime derzeit in der schwächsten Position seit 1979. Die Schifffahrt durch die Straße von Hormus hat zwar um 400 Prozent zugenommen, erreicht aber noch nicht das Niveau vor dem Konflikt. Gleichzeitig wurden Irans Proxy-Netzwerke erheblich geschwächt:

  • Huthi-Milizen im Jemen stehen unter verstärktem Druck
  • Hisbollah wird zur Entwaffnung aufgefordert
  • Hamas soll aus Gaza verdrängt werden
  • Iranische Milizen im Irak werden gezielt bekämpft

Sadler betont, dass der Druck aufrechterhalten werden müsse, damit Iran diese Proxys nicht wieder aufbauen kann.

USS Lincoln kehrt heim – nach mehr als 250 Tagen auf See

Ein weiteres Thema ist die Rückkehr des US-Flugzeugträgers USS Lincoln, der nach mehr als 250 Tagen auf See – einem der längsten Einsätze in jüngster Geschichte – nun seinen Heimweg antritt. Ersetzt wird sie durch die USS George Washington, womit die militärische Präsenz in der Region unverändert bleibt.

Die Lincoln wird voraussichtlich durch das Südchinesische Meer heimkehren – eine Route, die laut Sadler auch eine Botschaft an China sendet, wo die Spannungen derzeit hoch sind. Der Einsatz war von unvorhergesehenen Ereignissen geprägt, darunter ein Angriff auf den Hauptsitz der Fünften Flotte in Bahrain, der erhebliche Versorgungsketten-Probleme verursachte.

Asien-Diplomatie als Trumpf der US-Außenpolitik

Das Zusammenspiel aus dem geplanten Treffen Trump Kim Jong Un, dem Gipfel mit Xi Jinping und dem anhaltenden Militärdruck im Nahen Osten zeigt die Bandbreite der außenpolitischen Herausforderungen, vor denen Washington steht. Ob die persönliche Beziehung Trumps zu Kim Jong Un erneut zu einem Einfrieren des nordkoreanischen Raketenprogramms führen kann, bleibt abzuwarten. Klar ist: Die diplomatische Lage in Asien hat sich seit Trumps erster Amtszeit grundlegend verändert – und ein einfaches Wiederholen alter Erfolge wird kaum möglich sein.

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