Dieses Video wurde am 17.08.2026 von Fox News auf YouTube veröffentlicht. Zum Original-Video auf YouTube.
US-Präsident Donald Trump hat Kritiker des geplanten Ballsaal-Anbaus am Weißen Haus scharf angegriffen. Wer sich gegen den Trump Ballsaal ausspreche, sei seiner Ansicht nach „sehr, sehr unloyal gegenüber unserem Land“, erklärte Trump bei einer Pressekonferenz. Das Projekt liegt nach seinen Angaben im Zeit- und Kostenplan und soll das prächtigste Bauwerk seiner Art weltweit werden.
Ballsaal als „Geschenk an die Nation“
Trump betonte mehrfach, dass für den Bau kein Steuergeld verwendet werde. Das Projekt finanziere sich ausschließlich durch private Spenden von sogenannten „großen Patrioten des Landes“. Die Namen der Hauptsponsoren will er in Kürze bekanntgeben. Den Ballsaal bezeichnet Trump als „Geschenk an die Vereinigten Staaten von Amerika“.
Als Inspiration nannte Trump die Große Halle des Volkes in Peking, die er während eines China-Besuchs besichtigt hatte. Ein vergleichbares Repräsentationsgebäude fehle den USA bislang — das solle der neue Ballsaal ändern. Architektonische Gutachten hätten das Projekt bereits mit hervorragenden Bewertungen bedacht, so Trump.
Sicherheitsausstattung und Baufortschritt
Neben seiner repräsentativen Funktion soll der Ballsaal auch höchsten Sicherheitsstandards genügen. Trump zufolge verfügt das Gebäude über folgende Schutzmaßnahmen:
- Drohnenschutz: Das Gebäude sei vollständig drohnensicher ausgestattet
- Raketenschutz: Soweit technisch möglich, sei es raketenresistent
- Kugelsicherheit: Das gesamte Bauwerk sei schusssicher konzipiert
- Zusätzlich werde ein militärischer Komplex im Rahmen des Bauprojekts errichtet
Das Bauprojekt sei weit vor dem Zeitplan und werde mit einem Budget von fast 400 Millionen Dollar fast vollständig fertiggestellt. Trump räumte ein, das Bauwerk selbst kaum nutzen zu können — bis zur Fertigstellung verbleibe ihm nur noch eine Amtszeit von wenigen Monaten. „Das ist für künftige Präsidenten“, unterstrich er.
Streit mit dem National Trust for Historic Preservation
Schärfste Kritik richtete Trump gegen die National Trust for Historic Preservation, eine private Organisation zum Schutz historischer Baudenkmäler, die eine Klage gegen das Bauprojekt eingereicht hat. Trump bezeichnete die Organisation als „Unruhestifter“ und betonte, dass die US-Regierung seit Jahren keinerlei Beiträge mehr an sie leiste und sie somit keine offizielle Behörde sei.
Besonders störe ihn, dass durch die Klage militärische Details des Projekts öffentlich bekannt geworden seien, die seiner Meinung nach besser geheim geblieben wären. Die Klage sei zudem zu spät eingereicht worden: „Warum haben sie die Klage nicht vor einem Jahr eingereicht, als noch nicht fast 400 Millionen Dollar verbaut waren?“ Die Leiterin, die die Klage angestoßen hatte, sei inzwischen von ihrem Posten entlassen worden.
Einordnung: Prestigeprojekt mit politischer Sprengkraft
Der geplante Ballsaal-Anbau ans Weiße Haus ist längst mehr als ein architektonisches Vorhaben — er ist zum politischen Symbol geworden. Trumps scharfe Wortwahl gegenüber Kritikern und seine Betonung privater Finanzierung spiegeln sein Selbstverständnis als Bauherr wider, der staatliche Repräsentation neu definieren will. Ob die laufenden juristischen Auseinandersetzungen das Projekt noch stoppen oder verzögern können, wird sich in den kommenden Monaten entscheiden. Trump zeigte sich davon unbeeindruckt: Die Fertigstellung sei nur noch eine Frage der Zeit.
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