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Trump und die Akte Afghanistan: Podcast zum Abzug

Der ZDF-Podcast „Trump und die Akte Afghanistan" beleuchtet das Chaos des Kabul-Abzugs 2021 und fragt nach politischer Verantwortung – ab 28. Juli im Feed.

Von Redaktion Nachrichtenzeit · 15. August 2026 · 3 Min. Lesezeit
Menschenmassen am Flughafen Kabul beim Afghanistan-Abzug 2021 – Chaos der Akte Afghanistan
Ressort Politik
QuelleZDFheute Nachrichten auf YouTube, veröffentlicht am 15.08.2026 · Zum Original-Video

Der Abzug aus Afghanistan im August 2021 gilt Donald Trump als „peinlichster Moment in der Geschichte der USA“ – und tatsächlich gehören die chaotischen Szenen am Flughafen Kabul zu den eindrücklichsten Bildern des vergangenen Jahrzehnts. Zum Jahrestag des Abzugs widmet das ZDF Auslandsjournal dem Thema eine vierteilige Podcast-Reihe: „Trump und die Akte Afghanistan“. Die Serie fragt, wie es zu diesem Kollaps kommen konnte, welche Rolle Trump dabei spielt und was vom westlichen Engagement in Afghanistan geblieben ist.

Das Chaos von Kabul: Was im August 2021 geschah

In den Tagen vor dem endgültigen Abzug der NATO-Truppen versuchten Tausende Menschen, den Flughafen der afghanischen Hauptstadt zu erreichen. Gleichzeitig fuhren Taliban-Kämpfer in Pickup-Trucks durch das Land und übernahmen in rasantem Tempo eine Stadt nach der anderen – bis schließlich Kabul selbst fiel.

Das Bild, das die Welt damals sah, war eines des totalen Kontrollverlusts: überfüllte Rollfelder, verzweifelte Menschen, die sich an startende Maschinen klammerten, und eine westliche Militärallianz, die nach 20 Jahren Einsatz ohne geordneten Rückzug abzog.

Die entscheidenden Fragen, die der Podcast aufwirft, lauten:

  • Wie konnte der Zusammenbruch der afghanischen Regierung so schnell eintreten?
  • Welche politischen Entscheidungen haben das Chaos begünstigt?
  • Wer trägt die Verantwortung – und in welchem Maß?
  • Was bleibt vom westlichen Aufbauversuch in Afghanistan?

Trumps Rolle in der Akte Afghanistan

Der Podcast des ZDF Auslandsjournals stellt eine These in den Mittelpunkt: Afghanistan ist der erste handfeste Beleg dafür, dass Donald Trump die westliche Allianz gezielt schwächen wollte – und dieses Ziel bis heute verfolgt.

Bereits als Präsident handelte Trump das Doha-Abkommen mit den Taliban aus, das einen Abzug der US-Truppen ohne nennenswerte Sicherheitsgarantien für die afghanische Bevölkerung vorsah. Kritiker werfen ihm vor, damit die Grundlage für das spätere Desaster gelegt zu haben – auch wenn sein Nachfolger Joe Biden die Umsetzung des Abzugs zu verantworten hatte.

Der Podcast beleuchtet dieses Spannungsfeld zwischen den Entscheidungen zweier Präsidenten und analysiert, inwiefern politisches Kalkül über strategische Vernunft gestellt wurde.

Was vom Westen in Afghanistan geblieben ist

Zwei Jahrzehnte westlicher Präsenz haben in Afghanistan tiefe Spuren hinterlassen – sowohl bei der Bevölkerung als auch beim Selbstverständnis der NATO als Verteidigungsbündnis. Schulen wurden gebaut, Mädchen konnten erstmals Bildung genießen, demokratische Strukturen entstanden – zumindest auf dem Papier.

Doch seit der Machtübernahme der Taliban sind viele dieser Errungenschaften wieder verschwunden. Frauen sind weitgehend aus dem öffentlichen Leben ausgeschlossen, internationale Hilfsorganisationen arbeiten unter massiven Einschränkungen, und die humanitäre Lage bleibt dramatisch.

Die Podcast-Reihe fragt daher nicht nur nach der Vergangenheit, sondern auch nach der Gegenwart: Was ist aus den Menschen geworden, die auf den Westen gesetzt haben? Und welche Lehren zieht die internationale Gemeinschaft aus dem gescheiterten Staatsaufbau?

Vierteilige Podcast-Reihe ab 28. Juli

„Trump und die Akte Afghanistan“ ist eine vierteilige Produktion des ZDF Auslandsjournals und ab dem 28. Juli im Podcast-Feed verfügbar. Die Serie verbindet Archivmaterial, politische Analyse und journalistische Recherche zu einem umfassenden Bild eines der folgenreichsten Ereignisse der jüngeren Geschichte.

Der Jahrestag des Abzugs bietet Anlass zur Bilanz: Was hat die internationale Gemeinschaft aus Afghanistan gelernt – und ist sie bereit, diese Lehren auch anzuwenden? Angesichts neuer geopolitischer Spannungen und einer NATO unter Druck sind diese Fragen aktueller denn je.

Hinweis: Dieser Artikel wurde KI-gestützt erstellt und kann Fehler oder Ungenauigkeiten enthalten. Das verwendete Beitragsbild ist das YouTube-Vorschaubild des Original-Videos. Sämtliche Urheberrechte am Video, am Vorschaubild und an den darin enthaltenen Inhalten liegen beim jeweiligen YouTube-Kanal-Betreiber (ZDFheute Nachrichten). Bei Fragen oder Anliegen zur Nutzung bitte über das Impressum kontaktieren.

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