Dieses Video wurde am 18.08.2026 von Fox News auf YouTube veröffentlicht. Zum Original-Video auf YouTube.
In einer aktuellen Sendung wirft Fox-News-Moderator Jesse Watters bestimmten linksradikalen Gruppen in den Vereinigten Staaten vor, sowjetische Taktiken zu verfolgen, um das politische System des Landes grundlegend zu erschüttern. Im Mittelpunkt der Kritik stehen Akteure, die laut Watters offen zur Revolution aufrufen, Kapitalismus bekämpfen und die US-Verfassung als zentrales Hindernis auf dem Weg zu einem Systemwechsel betrachten.
Sowjetische Taktiken im modernen Amerika?
Watters zieht eine direkte Linie zwischen der politischen Rhetorik bestimmter US-amerikanischer Aktivisten und den Methoden der Sowjetunion. Er beschreibt, wie sogenannte „spontane Massenbewegungen“ seiner Einschätzung nach nicht zufällig entstehen, sondern gezielt aus gesellschaftlichen Krisen heraus organisiert werden.
In einem zitierten Ausschnitt erklärt ein Aktivist unverblümt, dass solche Bewegungen aus „Krisen innerhalb der kapitalistischen Gesellschaft“ erwachsen – eine Formulierung, die Watters als Beleg für eine ideologisch gesteuerte Strategie wertet. Der Vergleich mit den sogenannten Roten Garden der Maoistischen Kulturrevolution dient dabei als rhetorisches Mittel, um die vermeintliche Radikalität der Bewegung zu unterstreichen.
Offenes Bekenntnis zur Verfassungsfeindlichkeit
Besonders brisant ist ein weiteres Zitat, das Watters in seiner Sendung präsentiert: Ein Vertreter einer radikalen Gruppe bekennt sich ausdrücklich zum „Hass auf die US-Verfassung“ und beschreibt sie als das größte Hindernis auf dem Weg zur Revolution.
Wörtlich heißt es in dem zitierten Ausschnitt: „Die zwei Dinge, für die wir bekannt sind, sind unser Engagement für ein Programm und unser Hass auf die US-Verfassung.“ Die Verfassung wird dabei explizit als „Grundlage der US-Regierung“ bezeichnet, die überwunden werden müsse.
- Die Gruppe versteht die Verfassung als strategisches Hindernis für eine Revolution.
- Ein internes „Programm“ diene als „Roadmap zur Revolution“.
- Zu den erklärten Zielen gehört die Abschaffung des US-Senats.
- Die Rhetorik verbindet antikapitalistische Ideologie mit institutionskritischen Forderungen.
Abschaffung des Senats als Programmpunkt
Ein konkreter politischer Forderungspunkt, der in dem Beitrag hervorgehoben wird, ist die Abschaffung des US-Senats. Diese Forderung wird von Watters als Teil eines umfassenderen Angriffs auf die demokratischen Institutionen der Vereinigten Staaten gewertet.
Kritiker solcher Positionen sehen darin einen fundamentalen Angriff auf das Gleichgewicht der Gewalten, das die amerikanische Demokratie seit ihrer Gründung prägt. Der Senat gilt als eines der wichtigsten Kontrollinstrumente im US-amerikanischen Verfassungssystem und repräsentiert die Gleichheit der Bundesstaaten unabhängig von ihrer Bevölkerungsgröße.
Watters setzt diese Forderung in Zusammenhang mit historischen Mustern, in denen autoritäre Bewegungen zunächst Institutionen delegitimieren, bevor sie diese abschaffen oder umstrukturieren.
Einordnung: Rhetorik oder reale Bedrohung?
Die Debatte, die Watters mit seinem Beitrag anstößt, bewegt sich an der Schnittstelle zwischen politischer Rhetorik und dem Umgang mit verfassungsfeindlichen Positionen in einer liberalen Demokratie. Während Befürworter scharfer Systemkritik darauf beharren, dass auch radikale Meinungen vom First Amendment geschützt sind, sehen Konservative in solchen Aussagen ein ernstzunehmendes Warnsignal.
Fox News und Moderatoren wie Watters nutzen solche Ausschnitte gezielt, um eine Debatte über die Grenzen des politisch Sagbaren und die Verfassungstreue politischer Bewegungen anzustoßen. Ob die zitierten Positionen repräsentativ für eine breitere linke Bewegung sind oder Einzelfälle darstellen, bleibt dabei bewusst offen – und ist selbst Teil des politischen Deutungskampfes in einem tief gespaltenen Amerika.
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