Putin-Putsch: Warum niemand im Kreml wagt

- Advertisement -spot_imgspot_img
- Advertisement -spot_imgspot_img

Dieses Video wurde am 06.05.2026 von WELT Nachrichtensender auf YouTube veröffentlicht. Zum Original-Video auf YouTube.

Berichte westlicher Geheimdienste über einen möglichen Putin-Putsch in Moskau sorgten international für Aufsehen. Angeblich hätten namentlich nicht genannte Quellen gegenüber CNN und der Financial Times angedeutet, dass sich im Kreml etwas zusammenbraue – möglicherweise angeführt von Sergei Schoigu, dem ehemaligen russischen Verteidigungsminister. Experten halten ein solches Szenario derzeit jedoch für wenig realistisch. Gleichzeitig meldete die Ukraine wenige Stunden vor einer angepeilten Waffenruhe mindestens 27 Tote und 120 Verletzte durch russische Angriffe.

Schoigu als Putsch-Kandidat – eine unwahrscheinliche These

Im Zentrum der Spekulationen steht Sergei Schoigu, der frühere Verteidigungsminister der Russischen Föderation. Ihm wird in den Geheimdienstberichten eine mögliche Rolle bei einem Umsturzversuch zugeschrieben. Experten, die den Kreml-Machtzirkel genau beobachten, widersprechen dieser Einschätzung jedoch klar.

Schoigu fehlt demnach schlicht die nötige Machtbasis. Er verfügt weder über ausreichenden politischen Einfluss noch über die institutionellen Netzwerke, die für einen erfolgreichen Putsch erforderlich wären. Seine Position im russischen System ist seit seiner Ablösung als Verteidigungsminister geschwächt – von einer ernsthaften Bedrohung für Putin kann kaum die Rede sein.

Warum der innere Machtzirkel stillhält

Die entscheidende Frage lautet: Gibt es überhaupt jemanden in Moskau, der die Macht, den Einfluss und den Willen hätte, Wladimir Putin ernsthaft gefährlich zu werden? Die Antwort fällt eindeutig aus: nein.

Alle Personen, die in Russland Macht, Einfluss und Geld besitzen, sitzen auf ihren Posten, weil Putin sie dort platziert hat. Sie sind, wie es treffend heißt, „Männer von Putins Gnaden“. Putin fungiert als eine Art Schiedsrichter eines riesigen Clans – und alle Beteiligten wissen, dass ohne ihn ihre eigene Position sofort in Frage stünde.

Diese Logik zwingt die Machtelite zur Passivität:

  • Wer gegen Putin agiert, riskiert den Verlust von Posten, Vermögen und Schutz.
  • Die Ungewissheit über eine Zeit nach Putin lähmt jede Umsturzbereitschaft.
  • Gegenseitiges Misstrauen im Machtzirkel verhindert kollektives Handeln.
  • Loyalität ist das einzige verlässliche Kapital im russischen System.

Solange diese strukturelle Abhängigkeit besteht, ist ein Putsch aus dem inneren Kreml-Zirkel heraus kaum vorstellbar.

Die eigentliche Gefahr: die russische Bevölkerung

Langfristig könnte die russische Bevölkerung für Putin zum größeren Problem werden als sein unmittelbares Umfeld. Ein wachsender Teil der Bevölkerung ist genervt von der anhaltenden Repressionspolitik, den gesellschaftlichen Einschränkungen und einem Krieg, der viele zermürbt.

Protest auf der Straße, der eine kritische Masse erreicht, zeichnet sich derzeit zwar noch nicht ab. Doch der gesellschaftliche Unmut wächst still und stetig. Die Kombination aus wirtschaftlichem Druck, militärischen Verlusten und politischer Unterdrückung könnte auf Dauer destabilisierend wirken – auch wenn ein offener Volksaufstand aktuell noch in weiter Ferne liegt.

Waffenruhe im Ukraine-Krieg: Russland kündigt Pause an

Parallel zu den Putsch-Spekulationen spitzt sich die Lage im Ukraine-Krieg weiter zu. Russland hat eine Waffenruhe für den 8. und 9. Mai angekündigt – den Tagen, an denen der Sieg der Sowjetunion über Nazi-Deutschland im Zweiten Weltkrieg gefeiert wird. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hatte eine frühere Feuerpause gefordert, auf die Moskau zunächst nicht reagierte.

Wenige Stunden vor dem angepeilten Beginn der Waffenruhe meldete Kyiv weitere schwere Angriffe: mindestens 27 Tote und 120 Verletzte. Die einseitig von der Ukraine verkündete Feuerpause trat um Mitternacht in Kraft – ob Russland sie respektieren wird, blieb zunächst offen. Die Ereignisse zeigen einmal mehr, wie fragil jede Beruhigung des Konflikts bleibt und wie wenig diplomatische Signale allein ausrichten können.

Hinweis: Dieser Artikel wurde KI-gestützt erstellt und kann Fehler oder Ungenauigkeiten enthalten. Das verwendete Beitragsbild ist das YouTube-Vorschaubild des Original-Videos. Sämtliche Urheberrechte am Video, am Vorschaubild und an den darin enthaltenen Inhalten liegen beim jeweiligen YouTube-Kanal-Betreiber (WELT Nachrichtensender). Bei Fragen oder Anliegen zur Nutzung bitte über das Impressum kontaktieren.

- Advertisement -spot_imgspot_img
Latest news
- Advertisement -spot_img
Related news
- Advertisement -spot_img

Kommentieren Sie den Artikel

Bitte geben Sie Ihren Kommentar ein!
Bitte geben Sie hier Ihren Namen ein