Dieses Video wurde am 19.08.2026 von Fox News auf YouTube veröffentlicht. Zum Original-Video auf YouTube.
Russland leistet dem Iran nach übereinstimmenden Berichten direkte militärische Unterstützung – durch Waffenlieferungen, Komponenten und strategische Geheimdienstinformationen. Laut dem Institute for the Study of War erfolgt die Versorgung unter anderem über den Kaspischen See. Gleichzeitig eskaliert die Lage in der Straße von Hormus: Allein im August wurden laut der Vereinigten Arabischen Emirate sieben Schiffe angegriffen. Präsident Trump erklärte unterdessen, es gebe keinerlei Gespräche mit Teheran.
Irans Aggression in der Straße von Hormus
Die Angriffe auf Handelsschiffe in der Straße von Hormus häufen sich in einem Ausmaß, das die US-Streitkräfte zunehmend unter Druck setzt. Teheran verfolgt dabei eine klare Strategie: Die Kosten für die Vereinigten Staaten und ihre Verbündeten in die Höhe treiben, um den wirtschaftlichen Druck durch die amerikanische Seeblockade zu kompensieren.
Iran stellt dabei eine Reihe von Forderungen, auf die Washington nicht einzugehen bereit ist:
- Aufhebung der US-Seeblockade
- Freigabe eingefrorener iranischer Vermögenswerte
- Abschaffung der Sanktionen
- Rückzug amerikanischer Streitkräfte aus der Region
Die Trump-Administration wertet intern aus, ob der wirtschaftliche Druck den Iran bereits an seine Belastungsgrenze treibt – oder ob ein langfristiger ökonomischer Zermürbungskrieg droht.
Putins Militärhilfe für Iran: Waffen und Satellitendaten
Russlands Rolle geht weit über politische Unterstützung hinaus. Moskau liefert dem Iran nicht nur Waffen und militärische Komponenten, sondern stellt auch Satellitenaufklärung zur Verfügung – kombiniert mit Erkenntnissen aus menschlichen Quellen. Diese Geheimdienstdaten ermöglichen es dem iranischen Militär, US-Stützpunkte in der Region präziser anzugreifen.
Das erklärt auch die überraschend hohe Zielgenauigkeit iranischer Angriffe, die viele Beobachter unterschätzt haben. Für Russland ergeben sich aus dieser Allianz handfeste wirtschaftliche Vorteile: Steigende Ölpreise infolge der Instabilität im Persischen Golf kommen Moskau direkt zugute – Einnahmen, die den russischen Krieg gegen die Ukraine mitfinanzieren.
Die geopolitische Logik dahinter ist eindeutig: Ein in den Nahen Osten verstricktes Amerika bindet Ressourcen, die andernfalls Europa zugutekommen könnten.
Das Achsenbündnis: Russland, China, Iran, Nordkorea
Die Zusammenarbeit zwischen diesen vier Staaten ist kein Zufall, sondern strategisches Kalkül. Nordkorea liefert dem Iran seit Jahren Militär- und Raketentechnologie und stellt Russland gleichzeitig Artillerie zur Verfügung. Darüber hinaus plant Pjöngjang, bis zu 50.000 Soldaten zur Unterstützung russischer Angriffe auf die Ukraine zu entsenden.
Vor diesem Hintergrund wird Präsident Trumps Initiative für ein Treffen mit Kim Jong-un kritisch bewertet. Nordkoreas Interessen stehen diametral im Widerspruch zu denen der USA – das Land baut sein Nukleararsenal und sein ballistisches Raketenprogramm weiter aus und bedroht Südkorea wie auch die Vereinigten Staaten offen. Eine persönliche Chemie zwischen Staatschefs, wie sie 2018 beim ersten Trump-Kim-Gipfel zu beobachten war, führt nicht automatisch zu tragfähigen Vereinbarungen.
Ausblick: Verflochtene Krisen ohne einfache Lösungen
Die Krisen in der Straße von Hormus, der Ukraine und auf der koreanischen Halbinsel sind eng miteinander verknüpft. Russland hat ein strukturelles Interesse daran, die USA dauerhaft im Nahen Osten zu binden. Eine Deeskalation mit dem Iran setzt voraus, dass Teheran den wirtschaftlichen Druck nicht länger durch Moskauer Rückendeckung abfedern kann.
Mit dem erwarteten Besuch von Präsident Xi Jinping im Weißen Haus im September rückt auch die Rolle Chinas in diesem Geflecht in den Fokus. Ob diplomatische Signale die verhärteten Fronten aufweichen können, bleibt fraglich – die militärischen und geheimdienstlichen Verflechtungen des Achsenbündnisses sprechen vorerst eine andere Sprache.
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