Nicki Minaj unterstützt Kleinunternehmer-Wettbewerb

Dieses Video wurde am 19.09.2026 von Fox News auf YouTube veröffentlicht. Zum Original-Video auf YouTube.

Rapperin Nicki Minaj engagiert sich als Jurorin beim US-Wettbewerb „Million Dollar Pitch“ – einer Initiative zur Förderung kleiner Unternehmen, die von der Administratorin der Small Business Administration (SBA), Kelly Loeffler, ins Leben gerufen wurde. In einem Interview erläuterte Minaj ihre Beweggründe, sprach über ihre eigene Vergangenheit als Geringverdienerin und positionierte sich klar als Verfechterin des amerikanischen Unternehmergeistes – im Jubiläumsjahr der USA.

Nicki Minaj als Stimme für kleine Unternehmen

Für Minaj ist die Teilnahme am Wettbewerb mehr als ein Prominenten-Auftritt. „Kleine Unternehmen repräsentieren das Herz des Landes“, betonte die Rapperin. Jeder könne sich in den eingereichten Geschäftsideen wiederfinden – und genau das sei die Stärke des Formats.

Der Wettbewerb soll Gründerinnen und Gründern Sichtbarkeit verschaffen und zeigen, dass man keinen bekannten Namen brauche, um Anerkennung zu erhalten. Minaj sieht darin eine Möglichkeit, andere zu motivieren und jenen den entscheidenden Anstoß zu geben, die noch zögern, ihre Idee in die Tat umzusetzen.

SBA-Administratorin Kelly Loeffler unterstrich die gesellschaftliche Bedeutung der Initiative: Laut ihr genießen Kleinunternehmer unter allen US-Institutionen das höchste Vertrauen in der Bevölkerung – eine Tatsache, die oft übersehen werde.

Von Red Lobster zur Rap-Ikone: Minajs Ratschläge für junge Berufsstarter

Nicki Minaj hat selbst eine Karriere als Geringverdienerin durchlaufen, bevor sie zum Weltstar wurde. Sie arbeitete unter anderem im Kundenservice für Telefonanbieter, als Telefonverkäuferin und verkaufte sogar Feuerlöscher. Bekannt ist auch ihr Job bei der Restaurantkette Red Lobster, wo sie nach eigener Aussage über Kunden genervt war, die zu viele Biscuits bestellten.

Ihren Ratschlag an junge Menschen fasste Minaj klar zusammen:

  • Geld sparen – auch dann, wenn der Verdienst gering ist.
  • Frühe Jobs nicht als Übergangsphase abtun, sondern als Lernschule begreifen.
  • Zwischenmenschliche Fähigkeiten, Kommunikation und Problemlösung werden ein Leben lang gebraucht.
  • Die „Kleinarbeit“ von heute bildet das Fundament für spätere Erfolge.

„Das ist nicht der beste Teil deines Lebens, aber wahrscheinlich einer der wichtigsten“, so Minaj. Die Kompetenzen, die sie in einfachen Jobs erworben habe, begleiten sie bis heute – auch im Umgang mit internationalen Stars und Geschäftspartnern.

Kritik an Trump-Kooperation lässt Minaj kalt

Die Zusammenarbeit mit der Regierung unter Präsident Donald Trump bringt Minaj Gegenwind aus Teilen ihrer Fanbase und der Öffentlichkeit. Die Rapperin zeigt sich davon unbeeindruckt. „Absolut gar nichts“ habe sie Kritikern zu sagen, erklärte sie – und fügte hinzu, sie fühle sich geehrt, mit dieser Regierung zusammenzuarbeiten.

Minaj betonte, Politik gehöre nicht auf die Bühne. Wenn sie auftrete, gehe es um Unterhaltung und gemeinsame Erlebnisse – nicht um politische Botschaften. Sie unterscheide jedoch klar zwischen einem Konzert und einem freiwilligen Engagement außerhalb davon, das ihrer Ansicht nach jedem Künstler freistehe.

Loeffler hob hervor, dass Minaj nicht nur Musikerin, sondern auch selbst Unternehmerin sei, die ihren Erfolg durch harte Arbeit aufgebaut habe. Das mache sie zur authentischen Botschafterin des amerikanischen Traums.

Neue Musik und Tourpläne: Minaj in ihrer „Business-Woman-Ära“

Auf die Frage ihrer Fans nach einer baldigen Tour gab sich Minaj bewusst vage: Eine Rückkehr auf die Bühne werde es geben – aber erst, wenn sie ihren Barbz (ihrer Fangemeinde) neues musikalisches Material präsentieren könne. Den genauen Zeitpunkt ließ sie offen.

Aktuell befinde sie sich in ihrer „Business-Woman-Ära“, wie sie selbst scherzhaft formulierte. Konzerte seien für sie besondere Momente: Orte, an denen alle Sorgen für eine Zeit vergessen werden und gemeinsame Erinnerungen entstehen. Genau diese Energie wolle sie ihrem Publikum erhalten – ohne politische Ablenkung.

Ob der „Million Dollar Pitch“-Wettbewerb über diese Ausgabe hinaus fortgeführt wird, ist noch offen. Loeffler signalisierte jedoch klare Ambitionen, das Format weiterzuentwickeln und noch mehr Gründerinnen und Gründern eine Plattform zu bieten.

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