Merz als Kanzler: Rekordablehnung nach einem Jahr

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Dieses Video wurde am 08.05.2026 von NTV auf YouTube veröffentlicht. Zum Original-Video auf YouTube.

Friedrich Merz regiert seit einem Jahr als Bundeskanzler – und das mit einem zweifelhaften Rekord: Über 80 Prozent der Deutschen lehnen ihn laut aktuellen Umfragen ab. Das ist ein Wert, den vor ihm kein Kanzler erreicht hat. Ob die Koalition unter diesem Druck zusammenbleibt oder auseinanderbricht, darüber streiten Politikbeobachter derzeit heftig. Klar ist: Die Bundesregierung steht vor einer Bewährungsprobe, deren Ausgang offen bleibt.

Rekordablehnung: Merz vereint die Deutschen – gegen sich

Was wie ein schlechter Witz klingt, ist politische Realität: Friedrich Merz hat es geschafft, Ost und West, Nord und Sud, Arm und Reich in einem gemeinsamen Gefühl zu vereinen – der Ablehnung seiner Person und seiner Politik. Eine Zustimmungsrate, die derart im Keller liegt, hat in der Geschichte der Bundesrepublik noch kein Regierungschef vorzuweisen gehabt.

Die Kritik richtet sich dabei nicht nur gegen einzelne politische Entscheidungen, sondern gegen den Regierungsstil insgesamt. Viele Bürgerinnen und Bürger haben das Gefühl, dass Wahlversprechen gebrochen werden und die angekündigte Mitte-Rechts-Politik bislang ausgeblieben ist.

Dennoch bedeuten schlechte Umfragewerte nicht automatisch das Ende einer Regierung. Solange die Koalitionspartner zusammenhalten, wird weiter regiert – unabhängig davon, wie unbeliebt der Kanzler ist.

Koalition unter Druck: Stabil oder kurz vor dem Kollaps?

Die Frage nach der Stabilität der Bundesregierung spaltet Beobachter. Einerseits gibt es keine unmittelbaren Anzeichen dafür, dass die Koalition tatsächlich zerbricht. Regierungen scheitern in der Regel nicht an schlechten Umfragewerten allein, sondern daran, dass sich die Beteiligten politisch nicht mehr einigen können.

Andererseits wächst der Druck von innen wie von außen. Kritiker werfen Merz vor, nicht über das politische Handwerk zu verfügen, das ein Kanzler braucht: das stille Zusammenhalten einer Koalition, das Pflegen von Loyalitäten hinter den Kulissen, das Verhindern von öffentlichen Reibereien.

  • Über 80 Prozent Ablehnung in aktuellen Umfragen
  • Koalitionspartner zeigen bislang keine Auflösungstendenzen
  • Kritik richtet sich gegen Stil und Substanz der Regierungsarbeit
  • Bislang keine konkreten politischen Lieferergebnisse sichtbar

Das Urteil fällt hart aus: Merz sei kein schlechter Politiker wegen falscher Inhalte allein – er beherrsche schlicht das Handwerk des Kanzleramts nicht.

Der Vergleich mit Merkel: Was Merz fehlt

Angela Merkel galt über 16 Jahre als Meisterin des koalitionären Gleichgewichts. Sie hielt unterschiedlichste Partner zusammen, jonglierte zwischen den Lagern und sorgte dafür, dass interne Konflikte nicht öffentlich eskalierten. Genau diese Fähigkeit wird Merz abgesprochen.

Merz komme aus einer Managementtradition, nicht aus dem politischen Lernprozess, den eine Kanzlerschaft erfordere. Ein Manager löse Probleme mit Autorität und Struktur – ein Kanzler müsse Kompromisse aushalten, moderieren und Vertrauen aufbauen. Das seien fundamental verschiedene Anforderungen.

Der Vergleich mit Merkel ist dabei kein Zufall: Er verdeutlicht, dass das Amt des Bundeskanzlers erlernt werden muss – und dass Merz diese Lernzeit möglicherweise nicht hat.

Ausblick: Weiterregieren oder Neuwahl?

Die entscheidende Frage lautet, was nach einem möglichen Scheitern der Koalition käme. Die Alternativen sind wenig attraktiv: entweder eine komplizierte Dreierkonstellation verschiedener Parteien oder ein weiterer Aufstieg der AfD – beides Szenarien, die kaum jemand ernsthaft anstrebt.

Für die Bundesregierung gibt es deshalb nur einen realistischen Weg: Kinnriemen enger schnallen, liefern, was versprochen wurde, und zeigen, dass die CDU/CSU-geführte Regierung tatsächlich in der Lage ist, Deutschland in einer sich verändernden politischen Landschaft zu führen. Die Zeit für Experimente ist knapp. Ob Merz diese Kurve noch kriegt, bleibt die offene Frage der kommenden Monate.

Hinweis: Dieser Artikel wurde KI-gestützt erstellt und kann Fehler oder Ungenauigkeiten enthalten. Das verwendete Beitragsbild ist das YouTube-Vorschaubild des Original-Videos. Sämtliche Urheberrechte am Video, am Vorschaubild und an den darin enthaltenen Inhalten liegen beim jeweiligen YouTube-Kanal-Betreiber (NTV). Bei Fragen oder Anliegen zur Nutzung bitte über das Impressum kontaktieren.

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