Lufthansa-Streik: Was Reisende jetzt wissen müssen

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Dieses Video wurde am 15.04.2026 von WDR aktuell auf YouTube veröffentlicht. Zum Original-Video auf YouTube.

Der Lufthansa-Streik trifft Hunderttausende Reisende in ganz Deutschland mit voller Wucht. Allein am Frankfurter Flughafen sind rund 50.000 Fluggäste vom laufenden Ausstand betroffen, Hunderte Flüge wurden gestrichen. Gleichzeitig scheiterte ein Schlichtungsversuch zwischen der Gewerkschaft und dem Konzern – ein Ende des Arbeitskampfes ist vorerst nicht in Sicht. Der Streik trifft den Konzern ausgerechnet in der Woche seines 100-jährigen Jubiläums.

Flugbegleiter und Piloten streiken gemeinsam

Nachdem zunächst die Piloten die Arbeit niederlegten, schlossen sich ihnen rund 20.000 Flugbegleiterinnen und Flugbegleiter an. Die Kabinengewerkschaft Ufo betont, es gehe nicht um Verbesserungen, sondern um den Erhalt bestehender Arbeitsbedingungen. Die Gewerkschaft habe ihre Forderungen übermittelt, ohne dass der Konzern darauf eingegangen sei. Der Streik sei das letzte verbliebene Mittel.

Die betroffenen Reisenden zeigen sich frustriert. Familien berichten von mehrfachen Umbuchungen, verpassten Reisen und mangelhafter Unterstützung durch die Airline. Besonders hart trifft es Menschen mit gebuchten Rundreisen, Kreuzfahrten oder wichtigen Geschäftsterminen – für sie bieten Erstattungen oder Umbuchungen oft kaum echten Ausgleich.

Welche Airlines und Strecken sind betroffen?

Der Ausstand betrifft mehrere Teile des Lufthansa-Konzerns. Im Einzelnen sind folgende Bereiche vom Streik erfasst:

  • Lufthansa (Kerngesellschaft)
  • Lufthansa Cargo (Frachtflüge)
  • Lufthansa CityLine
  • Eurowings

Am Flughafen Düsseldorf sind bereits zahlreiche Verbindungen gestrichen worden. Der Bundesverband der Luftverkehrswirtschaft kritisierte den Streik scharf und bezeichnete ihn als „völlig überzogen“. Er treffe nicht nur Reisende, sondern schade auch Unternehmen und dem gesamten Wirtschaftsstandort.

Schlichtung gescheitert – Ausblick bleibt trüb

Ein Schlichtungsversuch am Tag der Jubiläumsfeier des Konzerns ist gescheitert. Das bedeutet: Auch in den Tagen nach Freitag drohen weitere Arbeitsniederlegungen. Reisende müssen sich laut Experten auf mindestens 48 weitere Stunden mit Flugausfällen, Verspätungen und kurzfristigen Umbuchungen einstellen.

Lufthansa-Chef Carsten Spohr versuchte beim Jubiläumsempfang trotz der Proteste vor den Türen, Optimismus zu verbreiten. Er verwies darauf, dass selbst bei Streiks drei Viertel der Konzernflugzeuge in der Luft bleiben und Passagiere über die sechs Drehkreuze des Konzerns ihr Ziel erreichen könnten. Der Verweis auf Resilienz in Krisenzeiten – auch angesichts steigender Kerosinkosten infolge des Iran-Konflikts – dürfte gestrandete Passagiere wenig trösten.

Was können betroffene Reisende tun?

Wer in den nächsten Tagen mit Lufthansa oder einer Konzerngesellschaft fliegen wollte, sollte vor der Reise zum Flughafen den aktuellen Status seiner Verbindung prüfen. Bei gestrichenen Flügen haben Passagiere nach EU-Recht Anspruch auf:

  • Kostenlose Umbuchung auf einen alternativen Flug
  • Vollständige Erstattung des Ticketpreises
  • Betreuungsleistungen wie Mahlzeiten und Übernachtung bei langen Wartezeiten

Da die Schlichtungsgespräche gescheitert sind, ist eine schnelle Einigung zwischen Ufo und Lufthansa derzeit nicht absehbar. Reisende sollten flexible Alternativen prüfen und frühzeitig Kontakt zur Airline aufnehmen. Die kommenden Tage dürften an den deutschen Flughäfen weiterhin angespannt bleiben.

Hinweis: Dieser Artikel wurde KI-gestützt erstellt und kann Fehler oder Ungenauigkeiten enthalten. Das verwendete Beitragsbild ist das YouTube-Vorschaubild des Original-Videos. Sämtliche Urheberrechte am Video, am Vorschaubild und an den darin enthaltenen Inhalten liegen beim jeweiligen YouTube-Kanal-Betreiber (WDR aktuell). Bei Fragen oder Anliegen zur Nutzung bitte über das Impressum kontaktieren.

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