Dieses Video wurde am 22.08.2026 von Fox News auf YouTube veröffentlicht. Zum Original-Video auf YouTube.
Der demokratische Kandidatenstreit für Kamala Harris 2028 hat begonnen – und er kommt aus einer unerwarteten Richtung. Hunter Biden, Sohn des ehemaligen Präsidenten Joe Biden, bezeichnet Harris öffentlich als schwache Politikerin und stellt ihre Fähigkeit infrage, eine glaubwürdige Präsidentschaftskandidatur aufzubauen. Gleichzeitig positionieren sich bereits andere demokratische Schwergewichte für das nächste Rennen ums Weiße Haus. Die Demokratische Partei steht vor einer tiefen Identitätsdebatte.
Hunter Bidens Angriff auf Harris
Hunter Biden wählt für seine Kritik an Kamala Harris ungewöhnlich klare Worte. Er räumt ein, dass die frühere Vizepräsidentin ihm gegenüber stets freundlich gewesen sei – auf persönlicher Ebene. Politisch jedoch urteilt er scharf: „Sie ist schlicht keine gute Politikerin.“
Besonders brisant ist seine Einschätzung zu Harris‘ Verhältnis zum Biden-Erbe. Er bezweifelt, dass es ihr möglich oder sinnvoll sei, sich von der Amtszeit ihres ehemaligen Chefs zu distanzieren. Wer vier Jahre lang Teil einer Regierung gewesen sei, könne deren Bilanz nicht einfach abschütteln – das sei ihr politisches Erbe, ob sie es wolle oder nicht.
Diese Aussagen kommen zu einem Zeitpunkt, an dem Spekulationen über eine mögliche Kandidatur von Harris im Jahr 2028 zunehmen. Dass ausgerechnet ein Mitglied der Biden-Familie den ersten öffentlichen Angriff lanciert, verleiht der innerparteilichen Debatte eine besondere Schärfe.
Pritzker und die Spaltung der Partei
Während Harris mit dem Erbe der Vergangenheit kämpft, bläst Governor J.B. Pritzker aus Illinois bereits zum Angriff. Mit kämpferischen Reden mobilisiert er demokratische Aktivisten und ruft sie auf, sich für den bevorstehenden innerparteilichen Kampf zu rüsten. Sein Lagerdenken ist simpel: „Team Fight“ gegen „Team Cave“.
Die Botschaft dahinter ist unmissverständlich: Die Demokraten, die nach der Niederlage von 2024 auf Konfrontationskurs gehen wollen, sollen sich hinter ihm versammeln. Politisch Beobachter sehen in Pritzkers Auftritten erste Anzeichen einer Kandidatur – auch wenn er sich noch nicht offiziell erklärt hat.
- Pritzker profiliert sich als kämpferische Alternative zur moderaten Harris
- Illinois gilt als demokratische Hochburg, die ihm Rückenwind gibt
- Sein Stil erinnert an populistische Mobilisierungsrhetorik
- Kritiker halten ihm seine geringe nationale Bekanntheit vor
Pete Buttigieg als überraschender Favorit?
Neben Pritzker wird auch Pete Buttigieg als potenzieller Kandidat gehandelt. Anders als in seiner Zeit als Kabinettsmitglied zeigt er sich nun deutlich aktiver: Town Halls, Basisarbeit, Präsenz im ganzen Land. Politische Beobachter sehen darin eine gezielte Strategie, um sich frühzeitig in Stellung zu bringen.
Buttigieg polarisiert innerhalb der Partei, genießt aber bei vielen Demokraten mehr Sympathie als Pritzker. Ob er die nötige Breite für eine Nominierung aufbaut, bleibt offen. Das Rennen gilt dennoch als völlig offen – weder Harris noch Gavin Newsom gelten als gesetzt.
Die große Frage: Aufarbeitung oder Neuanfang?
Im Kern dreht sich die Debatte um eine entscheidende Frage: Wie geht die Demokratische Partei mit dem Erbe der Biden-Jahre um? Soll die Niederlage von 2024 offen analysiert werden – inklusive der Frage, wer über den Gesundheitszustand Joe Bidens informiert war und was vertuscht wurde? Oder setzt die Partei auf einen klaren Schnitt nach vorn?
Viele Demokraten wünschen sich beides: eine ehrliche Aufarbeitung der Fehler und gleichzeitig neue programmatische Impulse mit einem frischen Gesicht an der Spitze. Ob Kamala Harris in diesem Umfeld eine tragfähige Kandidatur aufbauen kann, erscheint nach den jüngsten Entwicklungen fraglich. Die Midterms 2026 dürften als entscheidender Stimmungstest für das gesamte Feld gelten – und das Kandidatenfeld neu sortieren.
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