Iran-Währung im freien Fall: USA erhöhen Druck

Dieses Video wurde am 30.08.2026 von Fox News auf YouTube veröffentlicht. Zum Original-Video auf YouTube.

Die Iran-Währung befindet sich im freien Fall, die Inflation ist außer Kontrolle, und die Devisenreserven des Landes sind nahezu erschöpft. Die USA verschärfen ihren Wirtschaftsdruck auf Teheran massiv und bezeichnen die koordinierte Kampagne als wirtschaftliches „D-Day“. US-Botschafter Mike Waltz und Finanzminister Scott Bessent bringen diese Botschaft gleichzeitig auf zwei entscheidenden diplomatischen Bühnen — der G20 und der UN-Generalversammlung.

Irans wirtschaftlicher Kollaps als Druckmittel

Laut Botschafter Waltz kontrolliert Irans Revolutionsgarde rund 50 Prozent der gesamten iranischen Wirtschaft. Das Regime sei nicht an der Bevölkerung interessiert, sondern ausschließlich an Machterhalt und finanziellem Überleben. Genau hier setze die US-Strategie an.

Die wirtschaftliche Lage im Iran ist nach US-Angaben dramatisch:

  • Die iranische Währung verliert rapide an Wert
  • Die Inflation hat ein unkontrollierbares Niveau erreicht
  • Die Devisenreserven des Landes sind weitgehend aufgebraucht
  • Es kommt zu Bankenstürmen im Land

Waltz betonte, dass das Regime Massenproteste mit tausenden Todesopfern brutal niedergeschlagen habe und weiterhin junge Aktivisten hinrichte. Dieser Kontext mache deutlich, warum wirtschaftlicher Druck das wirksamste Instrument sei, um das Regime zu destabilisieren.

Internationale Koalition gegen wirtschaftliche Schlupflöcher

Die zentrale Herausforderung der US-Strategie liegt in der internationalen Durchsetzung. Finanzminister Bessent reiste zum G20-Finanzministertreffen, um Verbündete und neutrale Staaten davon zu überzeugen, wirtschaftliche Schlupflöcher zu schließen, über die Iran bislang Sanktionen umgehen konnte.

Die Botschaft der US-Regierung lautet klar: „Ihr seid entweder gegen uns oder mit uns.“ Waltz verwies darauf, dass es bereits Dutzende UN-Sicherheitsratsresolutionen gebe, die Iran die Entwicklung von Atomwaffen und ballistischen Raketen untersagen. Im Rahmen der sogenannten Snapback-Sanktionen sei die internationale Gemeinschaft im Vorjahr weitgehend auf die US-Linie eingeschwenkt.

Entscheidend sei nun die Durchsetzung bestehender Sanktionen — insbesondere gegenüber Banken, Institutionen und Scheinfirmen, über die das iranische Regime bislang Gelder bewegt habe. Waltz machte deutlich, dass die USA hier keine Toleranz mehr zeigen werden.

CIA-Direktor Ratcliffe in Moskau: Russlands Rolle im Fokus

Parallel zur Wirtschaftsoffensive gegen Iran geriet auch die Rolle Russlands in den Fokus. CIA-Direktor John Ratcliffe traf sich in Moskau mit russischen Geheimdienstvertretern — ein Treffen, das international für Aufsehen sorgte.

Der Hintergrund: Iran liefert demnach Drohnen an Russland, die gegen die Ukraine eingesetzt werden. Im Gegenzug soll Moskau Teheran mit Technologie und wirtschaftlicher Unterstützung versorgen. Diese Russland-Iran-Achse stellt aus Sicht Washingtons eine direkte Bedrohung für die Strategie im Nahen Osten dar.

Waltz zufolge hat Präsident Donald Trump Russland wiederholt aufgefordert, den Krieg in der Ukraine zu beenden. Täglich sterben dort nach US-Angaben über tausend Menschen, und eine Ausweitung des Konflikts auf NATO-Staaten bleibt eine reale Gefahr. Ratcliffes Reise nach Moskau sei Teil der diplomatischen Bemühungen, alle relevanten Akteure auf eine Linie zu bringen.

UN-Generalversammlung als diplomatische Schlüsselbühne

Botschafter Waltz koordiniert unterdessen die Vorbereitungen für die bevorstehende UN-Generalversammlung in New York. Über 150 Staats- und Regierungschefs sowie Außenminister reisen in die Stadt — ein logistischer und sicherheitspolitischer Kraftakt, für den Waltz auch mit New Yorks Bürgermeister Zohran Mamdani zusammenkam.

Das Treffen habe trotz politischer Differenzen einen pragmatischen Hintergrund gehabt: Die UN bringen Milliarden Dollar in die Wirtschaft New Yorks, über 35.000 Diplomaten und ihre Familien leben in der Stadt. Sicherheit und Koordination erforderten parteiübergreifende Zusammenarbeit.

Waltz fasste die übergeordnete Philosophie der Trump-Administration mit einer klaren Formel zusammen: Diplomatie vor Waffen. Solange geredet werde, sei man auf dem richtigen Weg. Ob der kombinierte Wirtschafts- und Diplomatiedruck ausreicht, um Irans Atomprogramm dauerhaft zu stoppen, wird sich in den kommenden Wochen zeigen.

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