Harry und Meghan kehren nach Großbritannien zurück

Dieses Video wurde am 20.08.2026 von tagesschau auf YouTube veröffentlicht. Zum Original-Video auf YouTube.

Die Entscheidung kam überraschend und ohne offizielle Vorankündigung: Prinz Harry und Meghan Markle kehren nach Großbritannien zurück. Das Paar hat bereits ein Haus außerhalb Londons bezogen, die Kinder an einer britischen Schule angemeldet und damit vollendete Tatsachen geschaffen – offenbar ohne König Charles rechtzeitig zu informieren. Königshausexpertin Leontine von Schmetter ordnet die Hintergründe ein und erklärt, welche Chancen, aber auch welche Risiken diese Rückkehr für das britische Königshaus bedeutet.

Mehrere Gründe für die Rückkehr

Die Beweggründe für Harrys und Meghans Rückkehr sind vielschichtig. An erster Stelle steht die Krebserkrankung von König Charles. Harry hatte wiederholt betont, wie ungewiss die verbleibende Zeit mit seinem Vater sei, und in den vergangenen Monaten deutliche Signale der Annäherung gesendet. Der Wunsch, der eigenen Familie wieder näher zu sein, spielte demnach eine zentrale Rolle.

Mindestens ebenso bedeutsam ist jedoch der ausgebliebene Erfolg in den USA. Die erhofften Karrieredurchbrüche auf dem amerikanischen Markt blieben hinter den Erwartungen zurück:

  • Der Netflix-Vertrag wurde nicht verlängert.
  • Die Spotify-Kooperation endete ohne großen Nachhall.
  • Meghans Lifestyle-Marke „As Ever“ erzielte bisher keine nachhaltige Marktstellung in den USA.
  • Hochdotierte Vortragsauftritte reichten nicht aus, um dauerhaft wirtschaftlich unabhängig zu bleiben.

Durch die Rückkehr nach Europa erhofft sich Meghan, einen zweiten Standbein auf dem europäischen Markt aufzubauen und sich aus der alleinigen Abhängigkeit vom amerikanischen Publikum zu lösen.

König Charles spät informiert – Reaktion von William und Kate ausgeblieben

Britische Medien berichten, dass König Charles erst am Sonntag vor der öffentlichen Bekanntgabe von der Entscheidung erfuhr – trotz eines Familienbesuchs Harrys im Juli, bei dem das Thema offenbar bewusst ausgeklammert worden war. Das Paar habe niemanden in die Planung eingeweiht, um jegliche Einflussnahme zu verhindern. So gelang es ihnen, unter dem Radar der Presse ein Haus zu beziehen und die Kinder einzuschulen.

Prinz William und Prinzessin Kate sollen informiert worden sein, haben sich jedoch öffentlich nicht geäußert. Das überrascht kaum: Die beiden Brüder sollen sich seit vier Jahren nicht gesehen und seit Jahren kaum miteinander gesprochen haben. Der durch Harrys Autobiografie „The Spare“ und die Netflix-Dokumentation verursachte Vertrauensbruch gilt als tief. Beobachter gehen davon aus, dass William und Kate die Rückkehr mit gemischten Gefühlen aufnehmen.

Sympathiewerte und das Rassismus-Thema

Harry genießt in Großbritannien nach wie vor eine gewisse Beliebtheit. Sein Auftreten bei Charity-Veranstaltungen im September des Vorjahres zeigte, wie gut er mit Menschen umgehen kann. Meghan hingegen hat es nie geschafft, das Vertrauen eines großen Teils der britischen Öffentlichkeit zurückzugewinnen. Umfragen zufolge wollen rund 65 Prozent der Britinnen und Briten nichts mit ihr zu tun haben – ein Wert, der sie knapp über dem tief gefallenen Ex-Prinzen Andrew einordnet.

Die einst laut geäußerten Rassismusvorwürfe gegen das Königshaus, die seinerzeit als Mitgrund für den Weggang galten, sind aus der öffentlichen Diskussion weitgehend verschwunden. Harry selbst soll erkannt haben, wie stark er an seiner Heimat und seiner Familie hängt – und wie wenig ihm die Rolle des Entertainers liegt, die das Leben in den USA von ihm verlangte.

Sicherheitsfrage und Rolle im Königshaus offen

Ein bisher ungeklärtes Problem ist Harrys Personenschutz. Mit dem Wegzug aus Großbritannien verlor er seinen staatlich finanzierten Schutz. Mehrere juristische Verfahren, in denen er diesen zurückzufordern versuchte, scheiterten allesamt. Dass er nun mit Frau und Kindern zurückgekehrt ist, obwohl er dies wiederholt an die Sicherheitsfrage geknüpft hatte, deutet auf Verhandlungen hinter den Kulissen hin.

Eine offizielle Funktion im Königshaus wird Harry nicht erhalten. König Charles besteht darauf, seinen Sohn als Privatperson zu behandeln. Harry und Meghan hatten stets das Modell „halb drinnen, halb draußen“ bevorzugt – ein Ansatz, den Charles ablehnt. Dennoch wird Harry verstärkt im Charity-Bereich aktiv sein wollen, was die Abgrenzung zur offiziellen Rolle schwierig macht.

Ob die Rückkehr dem Königshaus schadet oder nützt, bleibt abzuwarten. Sie birgt die Chance zur Aussöhnung einer zerrissenen Familie – birgt aber ebenso das Risiko rivalisierender Lager, die dem Image der Monarchie langfristig schaden könnten. Vieles wird davon abhängen, wie William und Kate auf die neue Nachbarschaft reagieren.

Hinweis: Dieser Artikel wurde KI-gestützt erstellt und kann Fehler oder Ungenauigkeiten enthalten. Das verwendete Beitragsbild ist das YouTube-Vorschaubild des Original-Videos. Sämtliche Urheberrechte am Video, am Vorschaubild und an den darin enthaltenen Inhalten liegen beim jeweiligen YouTube-Kanal-Betreiber (tagesschau). Bei Fragen oder Anliegen zur Nutzung bitte über das Impressum kontaktieren.

Latest news
Related news