Hantavirus auf Kreuzfahrtschiff: WHO warnt

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Dieses Video wurde am 07.05.2026 von ZDFheute Nachrichten auf YouTube veröffentlicht. Zum Original-Video auf YouTube.

Ein Hantavirus-Ausbruch auf dem Expeditionskreuzfahrtschiff Hondius hat weltweit Alarm ausgelöst. Fünf bestätigte Infektionen und drei Todesfälle – das sind die Zahlen, mit denen die Weltgesundheitsorganisation (WHO) derzeit arbeitet. Die Behörden von mehr als 20 Ländern suchen nach Kontaktpersonen von infizierten Passagieren, die sich bereits in alle Himmelsrichtungen verstreut haben. Die WHO betont jedoch: Eine Pandemie wie zu Corona-Zeiten droht nicht.

Andes-Variante: Die gefährlichste Form des Hantavirus

Bei dem Erreger handelt es sich um die Andes-Variante des Hantavirus – eine der gefährlichsten bekannten Formen. Diese südamerikanische Variante befällt vorrangig die Lunge und kann im Gegensatz zu anderen Hantavirus-Typen auch von Mensch zu Mensch übertragen werden. Ein zugelassenes Medikament existiert bislang nicht.

Die Übertragung erfolgt nach bisherigen Erkenntnissen vor allem bei engem und langanhaltendem Kontakt – etwa zwischen Personen im selben Haushalt, engen Partnern oder Pflegepersonal. Genau dieses Muster scheint sich auch im aktuellen Ausbruch zu bestätigen.

Erschwerend kommt die variable Inkubationszeit hinzu: Sie kann kürzer als eine Woche sein, aber auch bis zu acht Wochen betragen. Das macht die Rückverfolgung von Infektionsketten erheblich schwieriger.

Reiseroute der Hondius und erste Infektionen

Die Hondius startete ihre Reise in Ushuaia am südlichsten Zipfel Argentiniens. Die ersten Infektionen werden auf eine Naturexpedition in Argentinien zurückgeführt – dort ist der Kontakt mit hantavirustragenden Nagetieren wahrscheinlich. Auf der Inselgruppe St. Helena verließen einige Passagiere das Schiff, bevor der Ausbruch bekannt wurde.

Das Schiff befindet sich derzeit auf dem Weg nach Teneriffa, wo es voraussichtlich am Sonntag einläuft. Rund 150 Personen befinden sich noch an Bord. Sie alle sollen vor Ort untersucht werden. Passagiere dürfen das Schiff nur verlassen, um ihren Heimflug anzutreten.

Deutsche Patientin nach Düsseldorf gebracht

Eine 65-jährige deutsche Kontaktperson wurde per Rettungsflugzeug aus Kapverde ausgeflogen und mit einem Konvoi mit Blaulicht in die Düsseldorfer Uniklinik gebracht. Sie hatte engen Kontakt zu einer Passagierin, die an dem Virus gestorben ist. Nach Angaben der Klinik befindet sie sich in stabilem Zustand und zeigt keine Hinweise auf eine akute Infektion.

Die Kontaktaufnahme mit ehemaligen Mitreisenden gestaltet sich als logistischer Kraftakt: Passagiere sind inzwischen über mehrere Kontinente verteilt. Behörden aus über 20 Ländern koordinieren die Suche und die sichere Heimkehr ihrer Staatsbürger.

WHO gibt Entwarnung – aber keine Geheimwarnung

Trotz der beunruhigenden Fallzahlen bemüht sich die WHO um Beruhigung. Laut WHO-Vertretern handelt es sich eindeutig um einen begrenzten Ausbruch auf einem Schiff – nicht um den Beginn einer neuen Pandemie.

  • 5 bestätigte Fälle, 3 Todesfälle (Stand 7. Mai 2026)
  • Keine Gefahr für die allgemeine Bevölkerung laut WHO
  • Übertragung nur bei engem, langanhaltendem Kontakt
  • Inkubationszeit: wenige Tage bis acht Wochen
  • Kein zugelassenes Medikament verfügbar

Die Behörden schließen jedoch weitere Fälle nicht aus. Die Ankunft der Hondius auf Teneriffa und die anschließende koordinierte Heimkehr der Passagiere werden in den kommenden Tagen zeigen, ob die Eindämmungsmaßnahmen greifen. Das Ereignis verdeutlicht einmal mehr, wie schnell ein lokaler Ausbruch durch den globalen Reiseverkehr zur internationalen Herausforderung werden kann.

Hinweis: Dieser Artikel wurde KI-gestützt erstellt und kann Fehler oder Ungenauigkeiten enthalten. Das verwendete Beitragsbild ist das YouTube-Vorschaubild des Original-Videos. Sämtliche Urheberrechte am Video, am Vorschaubild und an den darin enthaltenen Inhalten liegen beim jeweiligen YouTube-Kanal-Betreiber (ZDFheute Nachrichten). Bei Fragen oder Anliegen zur Nutzung bitte über das Impressum kontaktieren.

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