Hantavirus auf Kreuzfahrtschiff: Drei Tote

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Dieses Video wurde am 04.05.2026 von tagesschau auf YouTube veröffentlicht. Zum Original-Video auf YouTube.

Ein Hantavirus-Ausbruch auf dem Kreuzfahrtschiff Hondius im Atlantik hat mindestens drei Menschenleben gefordert. Unter den Todesopfern befindet sich ein Deutscher. Die genaue Todesursache ist nach aktuellem Stand noch ungeklärt. Das Schiff liegt derzeit vor der Küste des Inselstaats Kapverde, wo die örtlichen Behörden sämtliche 149 Passagiere sowie alle Besatzungsmitglieder unter strikter Quarantäne halten. Niemand darf das Schiff verlassen.

Hantavirus-Ausbruch auf der Hondius: Was bisher bekannt ist

Der Erreger wurde bislang bei einem Passagier nachgewiesen, der sich derzeit zur medizinischen Behandlung im südafrikanischen Johannesburg in einem Krankenhaus befindet. Neben den drei verstorbenen Passagieren sollen auch zwei Crewmitglieder erkrankt sein. Über den Schweregrad ihrer Erkrankung ist bisher nichts Näheres bekannt.

Die Hondius ist ein kleines Expeditions-Kreuzfahrtschiff, das üblicherweise auf Routen im Atlantik sowie in polaren Gewässern eingesetzt wird. Die genauen Umstände, wie es zu dem Ausbruch kam, werden derzeit ermittelt.

Quarantäne vor den Kapverden

Die kapverdischen Behörden haben umgehend reagiert und das Schiff unter Quarantäne gestellt. Keiner der Insassen darf an Land gehen, bis die Lage medizinisch und epidemiologisch vollständig bewertet ist. Die Maßnahmen sollen eine mögliche Ausbreitung des Virus auf die Inseln verhindern.

  • 149 Passagiere befinden sich an Bord der Hondius
  • Drei Passagiere sind gestorben, darunter ein Deutscher
  • Ein Passagier wurde positiv auf Hantavirus getestet
  • Zwei Crewmitglieder sollen ebenfalls erkrankt sein
  • Das Schiff liegt vor der Küste der Kapverden unter Quarantäne

Die Todesursache der drei Verstorbenen ist noch nicht abschließend geklärt. Es wird untersucht, ob ein direkter Zusammenhang mit dem Hantavirus besteht.

Was ist Hantavirus?

Hantaviren sind Erreger, die in der Regel durch Kontakt mit infizierten Nagetieren oder deren Ausscheidungen auf den Menschen übertragen werden. Eine direkte Übertragung von Mensch zu Mensch gilt bei den meisten Hantavirus-Stämmen als selten, ist jedoch bei bestimmten Varianten – wie dem in Südamerika vorkommenden Andes-Virus – nicht ausgeschlossen.

Die Erkrankung kann zwei Hauptformen annehmen:

  • Hämorrhagisches Fieber mit renalem Syndrom (HFRS): Betrifft vor allem die Nieren, verbreitet in Europa und Asien
  • Hantavirus-Lungensyndrom (HPS): Schwere Lungenerkrankung, häufiger in Amerika

Symptome beginnen oft unspezifisch mit Fieber, Muskelschmerzen und Kopfschmerzen, bevor es zu ernsteren Komplikationen kommen kann. Eine spezifische antivirale Therapie existiert bislang nicht; die Behandlung ist rein symptomatisch.

Einordnung und weiterer Verlauf

Der Vorfall auf der Hondius ist ungewöhnlich, da Hantavirus-Ausbrüche auf Kreuzfahrtschiffen äußerst selten dokumentiert sind. Wie genau die Passagiere mit dem Erreger in Kontakt gekommen sein könnten, ist eine der zentralen Fragen der laufenden Untersuchungen. Die Weltgesundheitsorganisation und internationale Gesundheitsbehörden dürften den Fall genau beobachten.

Für alle weiteren Passagiere und Besatzungsmitglieder gilt vorerst die Quarantäne auf dem Schiff. Angehörige der Betroffenen sowie die deutschen Behörden sind nach dem Tod des deutschen Staatsangehörigen alarmiert. Weitere Informationen werden erwartet, sobald die medizinischen Untersuchungen in Johannesburg und an Bord der Hondius abgeschlossen sind.

Hinweis: Dieser Artikel wurde KI-gestützt erstellt und kann Fehler oder Ungenauigkeiten enthalten. Das verwendete Beitragsbild ist das YouTube-Vorschaubild des Original-Videos. Sämtliche Urheberrechte am Video, am Vorschaubild und an den darin enthaltenen Inhalten liegen beim jeweiligen YouTube-Kanal-Betreiber (tagesschau). Bei Fragen oder Anliegen zur Nutzung bitte über das Impressum kontaktieren.

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