Florida Primary 2026: Moody siegt, Sozialist scheitert

Dieses Video wurde am 19.08.2026 von Fox News auf YouTube veröffentlicht. Zum Original-Video auf YouTube.

Bei der Florida Primary 2026 haben die Wählerinnen und Wähler klare Signale gesendet: Die republikanische Staatsanwältin Ashley Moody sicherte sich mit über 1,2 Millionen Stimmen souverän die GOP-Nominierung für den US-Senat. Gleichzeitig scheiterte der vom Democratic Socialists of America (DSA) unterstützte Kandidat Oliver Larken im Kongress-Vorwahlbezirk deutlich. Auch in Alaska sorgte eine ungewöhnliche Namens-Verwechslungsstrategie für politischen Aufruhr rund um den republikanischen Amtsinhaber Dan Sullivan.

Sozialist Larken scheitert im 25. Kongressbezirk

Oliver Larken, Kandidat der politisch weit links stehenden DSA-Bewegung, unterlag dem gemäßigten Pro-Israel-Demokraten Congressman Moskowitz mit einem Rückstand von mehr als 10.000 Stimmen. Larken hatte seinen Wahlkampf auf stark progressive Positionen ausgerichtet:

  • Abschaffung der Einwanderungsbehörde ICE
  • Kostenlose Hochschulbildung für alle
  • Ende der US-amerikanischen Militärhilfe für Israel

Im wohlhabenden und stark jüdisch geprägten 25. Bezirk erwiesen sich diese Forderungen als nicht mehrheitsfähig. Die Haltung gegenüber Israel war das zentrale Thema in diesem Rennen. Larken versuchte gezielt jüngere Wähler anzusprechen, doch die Demografie des Bezirks arbeitete gegen ihn. Der Ausgang gilt als deutliche Absage der Wählerschaft an einen radikalen Linksruck innerhalb der Demokratischen Partei.

Ashley Moody als starke Favoritin für den US-Senat

Auf republikanischer Seite setzte sich Ashley Moody klar durch und geht als haushohe Favoritin in die Senatswahl. Auf demokratischer Seite hingegen gab es eine überraschende Wendung: Die selbst erklärte Sozialistin Nixon gewann die Nominierung gegen den Establishment-Demokraten Alex Vidman – ein linker Überraschungssieg, der die innerparteilichen Spannungen der Demokraten in Florida offenbart.

Nixon steht nun vor einem schweren Kampf gegen Moody, die in Umfragen und Wählergunst weit vorne liegt. Die deutlich höhere Beteiligung auf republikanischer Seite bei diesen Vorwahlen könnte zudem ein frühes Indiz dafür sein, wie die Midterms in Florida verlaufen könnten – mit einem strukturellen Vorteil für die Republikaner.

Byron Donalds: Gouverneursnominierung und offene DeSantis-Frage

Byron Donalds hat sich die demokratische Gouverneursnominierung gesichert und dabei Vizegouverneur Jay Collins ausgestochen. Offen bleibt, ob der amtierende Gouverneur Ron DeSantis Donalds öffentlich unterstützen wird. DeSantis hat sich bisher nicht zu einem Favoriten bekannt und schweigt auffällig zu seiner Nachfolge. Politische Beobachter verfolgen diese Frage mit Spannung, da ein Endorsement durch DeSantis das Rennen erheblich beeinflussen könnte.

Alaska: Namens-Trick soll Amtsinhaber Sullivan stürzen

Im nördlichsten US-Bundesstaat Alaska spielt sich derweil ein ungewöhnliches politisches Manöver ab. Ein pensionierter Lehrer namens Dan Sullivan – also mit identischem Namen wie der republikanische Amtsinhaber im US-Senat – kandidiert ebenfalls als Republikaner. Dabei hat dieser zweite Dan Sullivan in den letzten drei Präsidentschaftswahlen stets demokratisch gewählt, an Anti-Trump-Protesten teilgenommen und sogar für den demokratischen Herausforderer im laufenden Rennen gestimmt.

Kritiker sehen darin einen gezielten Versuch, Wähler zu verwirren und dem echten, amtierenden Senator Sullivan Stimmen zu entziehen – möglicherweise zugunsten der demokratischen Kandidatin Peltola. In einem Staat mit nur rund 600.000 registrierten Wählern könnten selbst wenige irrtümliche Stimmen für den falschen Sullivan wahlentscheidend sein. Dank Alaskas „Top-Four-Primary“-Regel ziehen die vier Erstplatzierten in die Hauptwahl im November ein, was das Rennen weiter offenhält.

Die Vorwahlergebnisse aus Florida und Alaska skizzieren ein politisches Bild, das auf einen intensiven Wahlherbst hindeutet: Die Republikaner zeigen Stärke, während die Demokraten intern zwischen gemäßigten und progressiven Lagern ringen. Wie sich diese Dynamiken in den Midterms niederschlagen, bleibt abzuwarten.

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