Dieses Video wurde am 16.08.2026 von Fox News auf YouTube veröffentlicht. Zum Original-Video auf YouTube.
Neu veröffentlichte Fauci SMS werfen erneut schwere Fragen über den Umgang US-amerikanischer Gesundheitsbehörden mit Sicherheitssignalen rund um die COVID-19-Impfung auf. Im Mittelpunkt steht ein Textnachrichtenwechsel zwischen dem ehemaligen NIAID-Chef Anthony Fauci und Dr. John Mascola, dem damaligen Direktor des Vaccine Research Center. Die Nachrichten legen nahe, dass interne Bedenken zu Fieber und erhöhten Fehlgeburtsraten im ersten Trimester der Schwangerschaft bekannt waren – der Öffentlichkeit gegenüber jedoch nicht kommuniziert wurden.
Millionen Seiten Dokumente – und was sie enthüllen
Parlamentarische Ermittler berichten, dass sie bislang rund 11 Millionen Seiten an Dokumenten ausgewertet haben. Hinzu kamen zuletzt Faucis persönliches Mobiltelefon sowie sein Tagebuch, die erst in den vergangenen Wochen sichergestellt wurden. Die Auswertung dieser Materialien steht noch am Anfang.
Die bisherigen Funde sollen laut den Ermittlern belegen, dass mehrere hochrangige Behördenvertreter ihrer Pflicht zur Sicherheitsüberwachung nicht vollständig nachgekommen sind. Namentlich genannt werden neben Fauci auch Janet Woodcock und Peter Marks, beides Schlüsselfiguren der US-Arzneimittelbehörde FDA.
Die kritische SMS: Fieber und Fehlgeburtsrisiko im ersten Trimester
Der nun veröffentlichte Textnachrichtenwechsel mit Dr. Mascola enthält eine bemerkenswerte Aussage. Darin heißt es sinngemäß: Erste Studien hätten dazu geraten, die Impfung im ersten Trimester zu vermeiden – aufgrund von möglichem Fieber und erhöhten Fehlgeburtsraten in dieser frühen Schwangerschaftsphase.
Diese Nachricht gilt den Ermittlern als Beleg dafür, dass Fauci über das Fieberrisiko informiert war. Unklar bleibt jedoch, woher die Informationen über mögliche Zytokinstürme stammten, die intern ebenfalls als Warnsignal diskutiert wurden.
- Faucis Telefon wurde erst vor einer Woche sichergestellt
- Sein persönliches Tagebuch liegt seit einigen Wochen vor
- Die SMS erwähnt explizit erhöhte Fehlgeburtsraten im ersten Trimester
- Interne Warnungen wurden nach Ansicht der Ermittler nicht an Ärzte oder die Öffentlichkeit weitergegeben
- Die Herkunft der Informationen zu Zytokinstürmen ist weiterhin ungeklärt
Behördenversagen oder bewusste Vertuschung?
Kern des Vorwurfs ist, dass Sicherheitssignale zwar intern erkannt, aber nicht pflichtgemäß an Ärzte, medizinisches Fachpersonal und die Bevölkerung weitergegeben wurden. Regulierungsbehörden sind gesetzlich verpflichtet, solche Signale zu verfolgen und transparent zu machen.
Kritiker sehen in den SMS einen weiteren Beleg dafür, dass das Vertrauen in öffentliche Gesundheitsinstitutionen während der Pandemie systematisch missbraucht wurde. Befürworter der damaligen Impfkampagne hingegen betonen, dass frühe Studiendaten oft unvollständig sind und Risikoabwägungen komplex sein können.
Die SMS selbst, so räumen die Ermittler ein, werfe mehr Fragen auf als sie beantworte – insbesondere was die internen Kommunikationsketten und Entscheidungsprozesse innerhalb des NIAID angeht.
Ausblick: Weitere Erkenntnisse erwartet
Die Untersuchungen sind noch nicht abgeschlossen. Angesichts der schieren Menge an noch nicht ausgewertetem Material – darunter die zuletzt sichergestellten persönlichen Geräte – ist mit weiteren Enthüllungen zu rechnen. Im politischen Washington wächst der Druck, Verantwortlichkeiten klar zu benennen und institutionelle Reformen bei der Pandemievorsorge und Sicherheitskommunikation einzuleiten. Ob strafrechtliche oder politische Konsequenzen folgen, bleibt vorerst offen.
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