Fauci-E-Mails: Bedenken zu Impfnebenwirkungen

Dieses Video wurde am 17.08.2026 von Fox News auf YouTube veröffentlicht. Zum Original-Video auf YouTube.

Neu veröffentlichte E-Mails, Textnachrichten und Voicemails von Dr. Anthony Fauci, dem ehemaligen Direktor des National Institute of Allergy and Infectious Diseases, werfen ernsthafte Fragen über den Umgang von US-Gesundheitsbehörden mit Impfnebenwirkungen während der COVID-19-Pandemie auf. Insgesamt sollen rund 34.000 Textnachrichten, 522 Voicemails und zahlreiche E-Mails ausgewertet werden. Die Senatoren Rand Paul und Ron Johnson leiten die Untersuchung dieser Dokumente.

FDA-Chefin warnte Fauci intern vor Impfschäden

Besonders brisant ist eine E-Mail vom 27. Mai 2021: Janet Woodcock, damals Kommissarin der Food and Drug Administration (FDA), schrieb direkt an Fauci über schwerwiegende Nebenwirkungen nach COVID-19-Impfungen. In dem Schreiben heißt es wörtlich:

„Ich wurde von einer Reihe von Personen kontaktiert, die über unerwünschte Ereignisse nach COVID-19-Impfungen aus allen drei der aktuellen Impfstoffe berichten. Viele davon sind medizinisches Fachpersonal. Die Hauptbeschwerde der Betroffenen ist, dass niemand sie ernst nimmt, niemand weiß, wie man sie behandelt, und es gibt keinerlei Bemühungen, dies zu untersuchen.“

Fauci leitete die E-Mail daraufhin intern weiter mit dem Hinweis, man könne Woodcock nicht ignorieren und solle möglicherweise die CDC einschalten. Eine systematische, öffentliche Aufarbeitung der gemeldeten Fälle blieb jedoch aus.

Schwangere Frauen und fehlende Studien

Ein weiteres Dokument aus Januar 2021 zeigt, dass Fauci privat über erhebliche Lücken in den Impfstoffstudien informiert wurde. Ein Arzt teilte ihm per Textnachricht mit, dass erste Studien die Impfung im ersten Schwangerschaftsdrittel bewusst ausgeschlossen hatten – aufgrund von Bedenken wegen Fieber und erhöhter Fehlgeburtsraten.

Nur wenige Tage später, am 3. Februar 2021, wurde in einem medizinischen Fachjournal erklärt, es gäbe bislang keine roten Flaggen bezüglich schwangerer Frauen. Kritiker werten dies als Widerspruch zu den intern bekannten Informationen.

  • Erste Studien schlossen Schwangere im ersten Trimester aus
  • Bedenken wegen Fieber und erhöhter Fehlgeburtsraten waren intern dokumentiert
  • Die Öffentlichkeit wurde über diese Einschränkungen nicht explizit informiert
  • Wenige Tage nach der internen Warnung erschien eine beruhigende öffentliche Stellungnahme

Vertrauen in Gesundheitsbehörden dauerhaft beschädigt

Die nun bekannt gewordenen Dokumente befeuern eine bereits seit Jahren schwelende Debatte über die Transparenz von Gesundheitsbehörden während der Pandemie. Kritiker werfen den Verantwortlichen vor, Berichte über Impfnebenwirkungen systematisch heruntergespielt und Betroffene – darunter Sportler und Mediziner – nicht ernst genommen zu haben.

Hinzu kommen Fragen rund um mögliche Interessenkonflikte: Faucis frühere Aussagen, wonach Geimpfte keinen COVID-19 mehr bekommen würden, erwiesen sich als falsch – er selbst infizierte sich trotz Impfung. Auch seine Rolle bei der Förderung der EcoHealth Alliance und der Forschung am Wuhan-Institut für Virologie wird weiterhin parlamentarisch untersucht.

Befürworter einer lückenlosen Aufklärung argumentieren, dass ein vollständiges Verständnis der Fehler aus der Pandemiezeit unerlässlich sei, um bei künftigen Gesundheitskrisen besser vorbereitet zu sein. Nur wer die Ursachen des geschwundenen Vertrauens in Medizin und Behörden vollständig analysiere, könne beim nächsten Ausbruch glaubwürdig kommunizieren und die Bevölkerung wirksam schützen.

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