Dieses Video wurde am 17.08.2026 von Fox News auf YouTube veröffentlicht. Zum Original-Video auf YouTube.
Neu veröffentlichte E-Mails und Textnachrichten von Dr. Anthony Fauci werfen schwerwiegende Fragen über den Umgang der US-Gesundheitsbehörden mit Nebenwirkungen der COVID-Impfung auf. Republikanische Senatoren haben die Dokumente publik gemacht und beanstanden, dass Sicherheitssignale weder ausreichend untersucht noch an Ärzte und die Öffentlichkeit weitergegeben wurden. Die Enthüllungen heizen eine bereits hitzige politische Debatte über die Transparenz der amerikanischen Pandemiepolitik weiter an.
FDA-Chefin warnte intern vor mangelnder Ernsthaftigkeit
Im Mittelpunkt steht eine E-Mail der damaligen kommissarischen FDA-Kommissarin Janet Woodcock an Fauci aus dem Jahr 2021. Darin schilderte Woodcock Beschwerden aus dem Gesundheitswesen über unerwünschte Ereignisse nach der Impfung. Der Kernvorwurf lautete: Betroffene fühlten sich von Behörden nicht ernst genommen, niemand wisse, wie man sie behandeln solle, und es gebe keinerlei Bemühungen, die Fälle wissenschaftlich zu untersuchen.
Woodcock schrieb warnend: „Wenn man ein Problem gären lässt, kommt es später zurück und beißt einen – und man ist nicht vorbereitet.“ Fauci antwortete darauf, man könne ihre Bedenken nicht ignorieren und solle wahrscheinlich die CDC einbeziehen. Ob und in welchem Umfang das geschah, ist bislang unklar.
Fehlgeburtsrisiko: Interne Sorgen, öffentliches Schweigen
Besonders brisant sind Textnachrichten, die Fauci 2021 über die Sicherheit der COVID-Impfung für Schwangere austauschte. Fauci schrieb intern, dass der bei manchen Geimpften beobachtete starke Zytokin-Sturm und Fieber nach der zweiten Dosis theoretisch mit Fehlgeburten im ersten Trimester in Verbindung stehen könnte – ein potenzielles Warnsignal, das er ausdrücklich als „rote Flagge“ bezeichnete.
Kritiker werfen den Behörden vor, diese Bedenken nicht transparent an Ärzte, medizinisches Fachpersonal und die breite Öffentlichkeit kommuniziert zu haben. Die zentralen Vorwürfe lauten:
- Sicherheitssignale wurden nicht systematisch erfasst und ausgewertet.
- Betroffene mit Impfreaktionen erhielten keine adäquate medizinische Unterstützung.
- Informationen über potenzielle Risiken in der Schwangerschaft wurden nicht proaktiv geteilt.
- Die Kommunikation zwischen Behörden und Ärzteschaft war unzureichend.
Senatoren Paul und Johnson erhöhen den Druck
Die Veröffentlichung der Dokumente geht auf die republikanischen Senatoren Rand Paul und Ron Johnson zurück. Beide sind seit Langem vehemente Kritiker der Pandemiepolitik der Biden-Ära und hatten Fauci bereits zuvor mehrfach vor Senatsausschüssen befragt. Die nun geleakten Nachrichten sollen belegen, dass intern bekannte Sicherheitsbedenken bewusst nicht öffentlich gemacht wurden.
Fauci selbst hat eine freiwillige Aussage vor einem weiteren Senatsausschuss abgelehnt. Sein Anwalt argumentiert, eine erzwungene Vorladung würde seinen Mandanten aus politischen Motiven schikanieren und herabwürdigen. Dennoch bestätigte Justizminister Todd Blanche in einem TV-Interview, dass sein Ministerium die Senatsüberweisung erhalten hat und prüft.
Einordnung: Politischer Streit um wissenschaftliche Verantwortung
Die Dokumente liefern erstmals schriftliche Belege dafür, dass führende US-Gesundheitsbeamte intern Sicherheitsbedenken diskutierten, die der offiziellen Kommunikation widersprachen. Ob es sich dabei um eine bewusste Vertuschung oder um institutionelle Trägheit handelte, ist noch nicht abschließend geklärt.
Klar ist: Die Debatte über Transparenz in der Pandemiepolitik wird durch diese Enthüllungen neu entfacht. Laufende Ermittlungen und mögliche weitere Anhörungen dürften in den kommenden Wochen weitere Details ans Licht bringen – mit potenziell weitreichenden Folgen für das Vertrauen der Bevölkerung in staatliche Gesundheitsinstitutionen.
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