Dieses Video wurde am 16.08.2026 von Fox News auf YouTube veröffentlicht. Zum Original-Video auf YouTube.
Neu aufgetauchte Fauci-Dokumente heizen die politische Debatte in den USA weiter an: Textnachrichten vom Regierungstelefon des früheren Chefvirologen Anthony Fauci aus dem Januar 2021 sollen belegen, dass er intern Bedenken zur Sicherheit der COVID-19-Impfung bei Schwangeren äußerte – gleichzeitig aber öffentlich die Botschaft verbreitete, die mRNA-Impfstoffe seien sicher und wirksam. Ein Multistaaten-Untersuchungsausschuss sowie ein US-Senatsausschuss beschäftigen sich mit den Vorgängen.
Textnachrichten zeigen private Bedenken zu Fehlgeburtsrisiko
Laut den veröffentlichten Textnachrichten äußerte Fauci gegenüber Kollegen die Sorge, dass Fieber als Impfreaktion theoretisch mit einem erhöhten Fehlgeburtsrisiko im ersten Trimester der Schwangerschaft in Verbindung stehen könnte. Eine der Nachrichten stammt von Dr. John Mascola, dem damaligen Direktor des Vaccine Research Center unter dem NIAID, Faucis eigenem Bereich. Darin heißt es sinngemäß, man nehme Korrekturen an Schwangerschaftsstudien vor – wegen möglichen Fiebers und erhöhter Fehlgeburtsraten im ersten Trimester.
Senator Ron Johnson aus Wisconsin, einer der federführenden Senatsinvestigatoren, betont, dass diese Nachrichten mehr Fragen aufwerfen als beantworten. Sein Ausschuss habe das Telefon erst eine Woche zuvor erhalten; insgesamt seien rund elf Millionen Seiten an Dokumenten übermittelt worden, deren Auswertung andauere.
E-Mail von FDA-Chefin belegt Kenntnis von Impfverletzungen
Zusätzlich zu den Textnachrichten wurde eine E-Mail von Dr. Janet Woodcock, der damaligen FDA-Kommissarin, bekannt. Darin berichtete sie Fauci und dem NIH-Direktor Dr. Collins von direkten Meldungen medizinischer Fachkräfte über Injektionsverletzungen – Symptome, die laut Senator Johnson schwer kategorisierbar, aber klinisch dokumentiert waren.
Johnson zufolge zeigen interne Dokumente außerdem, dass Peter Marks, Leiter der zuständigen FDA-Sicherheitsabteilung, bereits 26 Tage nach einer internen Warnung über fehlerhafte Algorithmen zur Sicherheitsüberwachung mit Dutzenden Sicherheitssignalen konfrontiert wurde – darunter:
- Plötzlicher Herztod
- Lungeninfarkt
- Schwere Injektionsverletzungen
Trotzdem sei der beanstandete Algorithmus weiter verwendet worden, ohne dass die Öffentlichkeit informiert wurde.
Untersuchungen auf Bundes- und Staatsebene ausgeweitet
Der Florida Attorney General James Uthmeier leitet eine multistaatliche Untersuchung in Faucis Amtsführung. Grundlage ist unter anderem, dass Fauci vor dem Senatsausschuss für innere Sicherheit das Fünfte Amendement insgesamt 111 Mal in Anspruch nahm – also systematisch die Aussage verweigerte. Dies geschah trotz einer von Ex-Präsident Joe Biden kurz vor seinem Amtsende am 20. Januar 2025 per Autopen ausgestellten Begnadigung.
US-Justizminister Todd Blanche prüft derzeit, ob Fauci wegen Missachtung des Kongresses (Contempt of Congress) angeklagt werden kann, nachdem der Senatsausschuss den Fall an das Justizministerium weitergeleitet hat. Faucis Anwalt lehnte eine freiwillige Anhörung seines Mandanten als politisch motivierte Belästigung ab.
Tagebücher offenbaren persönliche Prioritäten Faucis
Auch Faucis persönliche Tagebücher, die dem Ausschuss vorliegen, sorgten für Aufsehen. Senator Johnson schildert, die Aufzeichnungen zeigten einen Amtsträger, der stark auf seine eigene öffentliche Rolle, Anerkennung und Wirkung nach außen fixiert gewesen sei – auch während der globalen Pandemie. Intern soll Fauci demnach eingeräumt haben, dass COVID-19 möglicherweise einer schlechten Grippesaison entspreche – öffentlich hingegen warnte er vor dem Zehnfachen einer normalen Grippewelle.
Die neu bekannten Dokumente dürften die politische und juristische Auseinandersetzung um Faucis Amtsführung weiter intensivieren. Ob Strafanklage, zivilrechtliche Schritte auf Staatsebene oder parlamentarische Konsequenzen folgen, bleibt abzuwarten. Der Druck auf die zuständigen Behörden, Rechenschaft einzufordern, wächst unterdessen auf mehreren Ebenen gleichzeitig.
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