Dieses Video wurde am 21.08.2026 von Fox News auf YouTube veröffentlicht. Zum Original-Video auf YouTube.
Byron Donalds hat offiziell die republikanische Nominierung für das Gouverneursamt in Florida gesichert. Im Wahlkampf greift er seinen Hauptkonkurrenten David Jolly scharf an: Jolly sei ein „Trojanisches Pferd“ für den demokratischen Sozialismus – und verstecke seine wahren politischen Überzeugungen hinter einer moderaten Fassade. Der Vorwurf zielt darauf ab, Jolly als linksradikal zu entlarven, der Floridas konservativen Kurs unter Gouverneur Ron DeSantis rückgängig machen würde.
Donalds: Jolly versteckt seine wahre Agenda
Donalds wirft David Jolly vor, seine politischen Positionen gezielt zu verschleiern, um gemäßigter zu wirken als er tatsächlich ist. Nach seiner Darstellung teile Jolly zentrale Positionen der radikalen Linken, halte diese jedoch im Wahlkampf bewusst zurück.
Als konkreten Beleg führt Donalds an, dass Jolly offen angekündigt hat, gemeinsam mit der demokratischen Kandidatin Angie Nixon zu campaignen. Nixon, die Donalds als „radikale Sozialistin“ bezeichnet, hatte sich 2025 mit einem stark polarisierenden Statement gegen Donalds und Präsident Trump zu Wort gemeldet – ein Umstand, den Donalds im Wahlkampf wiederholt thematisiert.
„Er wird vor der radikalen Linken den Kniefall machen – und das wollen die Menschen in Florida nicht“, so Donalds.
Inhaltliche Kritik: Transgenderpolitik, Fauci und Versicherungsplan
Donalds benennt mehrere politische Positionen, die Jolly in seinen Augen als ideologisch ungeeignet für Florida disqualifizieren:
- Jolly befürworte nach Ansicht von Donalds die Teilnahme von Jungen an Mädchensportarten – eine Position, die in Florida gesellschaftlich abgelehnt werde.
- Jolly habe sich positiv über Anthony Fauci geäußert und Floridas Corona-Politik unter DeSantis öffentlich kritisiert – während er zeitweise in Pennsylvania lebte.
- Jollys Vorschlag zur Reform der Gebäudeversicherung in Florida laufe auf eine vollständige Verstaatlichung hinaus, was Donalds als „Sozialismus“ wertet.
- Jolly wolle angeblich eine „Entschuldigungstour“ im Namen Floridas starten – vergleichbar mit dem außenpolitischen Stil Barack Obamas.
Das Erbe von Ron DeSantis verteidigen
Ein zentrales Thema im Wahlkampf von Donalds ist die Kontinuität. Er betont, auf dem Fundament der achtjährigen Amtszeit von Gouverneur Ron DeSantis aufbauen zu wollen, die Florida nach seiner Darstellung wirtschaftlich und gesellschaftlich stark aufgestellt habe.
Donalds verweist auf Floridas Wachstum als Wirtschaftsstandort: Der Finanzsektor im Bundesstaat – inzwischen als „Wall Street South“ bekannt – übertreffe mittlerweile sogar New York City. Zuzug, Arbeitsplätze und Investitionen seien auf Rekordniveau.
Besonders hebt er hervor, dass viele Neubürger Floridas aus Staaten wie New York, New Jersey oder Illinois kamen – auf der Flucht vor hohen Steuern und staatlicher Regulierung. Diese Menschen, so Donalds, wollten nicht, dass Florida sich in Richtung dieser Staaten entwickle.
„Florida wird der Free State of Florida bleiben“, bekräftigt Donalds – und spielt damit auf den Slogan an, den DeSantis geprägt hat.
Polarisierter Wahlkampf mit persönlichen Angriffen
Der Gouverneurswahlkampf in Florida entwickelt sich zu einem stark polarisierten Duell. Neben inhaltlichen Differenzen spielen auch persönliche Angriffe eine Rolle. Das von Angie Nixon getätigte Statement über Donalds und Trump – das von vielen als rassistisch eingestufte Zitat – zeigt, wie aufgeheizt die politische Atmosphäre im Bundesstaat ist.
Donalds distanziert sich klar von Nixon und betont, dass ihre Aussagen stellvertretend für die Haltung stünden, die Jolly durch seine Nähe zu ihr ebenfalls repräsentiere.
Mit Blick auf den weiteren Wahlkampfverlauf dürfte die entscheidende Frage sein, ob Jolly tatsächlich als gemäßigter Kandidat wahrgenommen wird – oder ob Donalds‘ Strategie, ihn als verkappten Linksextremisten darzustellen, bei den Floridianern verfängt. Florida gilt als wichtiger Bellwether-Staat, dessen Ausgang Signalwirkung für die nationale Politik haben könnte.
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