Aktien-Depot: Daran erkennst du ein gutes Investment

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Dieses Video wurde am 06.05.2026 von BILD auf YouTube veröffentlicht. Zum Original-Video auf YouTube.

Wer 10.000 Euro investiert hat, stellt sich früher oder später die entscheidende Frage: Habe ich das richtig gemacht? Ein gutes Aktien-Depot beginnt jedoch nicht mit der Auswahl der richtigen Papiere – sondern mit der richtigen Einstellung zum Investieren. Wer sich diese Grundsätze nicht bewusst macht, läuft Gefahr, klassische Fehler zu wiederholen, die letztlich Rendite kosten oder sogar zu Verlusten führen.

Ziele und Risikobereitschaft zuerst klären

Bevor irgendein Euro in Aktien oder Fonds fließt, sollte eine ehrliche Bestandsaufnahme stehen: Wie lange soll das Geld investiert bleiben? Und wie viel Kursschwankung lässt sich emotional aushalten? Diese beiden Fragen sind eng miteinander verknüpft.

Wer einen Anlagehorizont von zehn Jahren oder mehr hat, kann ohne Weiteres in Aktien investieren. Historisch betrachtet war die Aktienanlage über lange Zeiträume stets die renditestärkste Form der Geldanlage. Wer hingegen in drei Jahren ein Auto kaufen oder eine andere größere Ausgabe stemmen muss, sollte eher auf Geldmarktfonds oder ähnlich risikoarme Instrumente setzen – und das Geld nicht dem täglichen Auf und Ab der Börse aussetzen.

Der größte Fehler vieler Anleger: Sie lassen sich ausschließlich von der Aussicht auf hohe Rendite leiten, ohne ihr persönliches Risikoprofil zu kennen.

Social-Media-Finfluencer kritisch hinterfragen

Auf TikTok und Instagram werden täglich Traumrenditen von 50 oder 100 Prozent präsentiert. Was dabei selten gezeigt wird: wie dieselbe Aktie im Folgejahr tief im Minus liegt. Das Phänomen ist vergleichbar mit der Urlaubsfotos-Logik in sozialen Netzwerken – der Alltag bleibt unsichtbar, nur die Highlights werden inszeniert.

Wer sein Depot mit solchen Erfolgsmeldungen vergleicht und dann an seiner 7-Prozent-Rendite im Jahr zweifelt, denkt in die falsche Richtung. Langfristig breit gestreute Investments, etwa über einen MSCI-World-ETF, schlagen statistisch gesehen die allermeisten kurzfristigen Zockstrategien. Experten schätzen, dass rund 90 Prozent der auf Social Media verbreiteten Anlagestrategien schlicht verworfen werden können, wenn man konsequent auf langfristiges, diversifiziertes Investieren setzt.

Der Zinseszinseffekt als stärkstes Werkzeug

Ein konkretes Rechenbeispiel verdeutlicht, wie mächtig der Zinseszinseffekt ist:

  • 10.000 Euro heute angelegt: nach 10 Jahren rund 19.700 Euro
  • Nach 40 Jahren wächst dieselbe Summe auf rund 150.000 Euro
  • Vorausgesetzt: eine durchschnittliche Jahresrendite von etwa 7 Prozent – dem historischen Mittelwert des MSCI World

Das Depot muss dabei nicht aktiv verwaltet werden. Das Geld arbeitet selbstständig – Voraussetzung ist allerdings, dass es investiert bleibt und nicht beim ersten Kursrückgang voreilig verkauft wird. Investiert bleiben ist eine der wichtigsten Disziplinen an der Börse.

Schritt für Schritt: ETF, Einzelaktie, kein Hebeltrading

Wer mit dem Investieren beginnt, sollte nicht sofort auf Einzelaktien setzen. Sinnvoller ist es, zunächst mit einem breit gestreuten ETF oder Investmentfonds erste Erfahrungen zu sammeln. Erst wenn man verstanden hat, wie sich das eigene Depot in Krisenzeiten anfühlt, kann man den Schritt zur Einzelaktie wagen.

Vom Hebeltrading raten erfahrene Anleger klar ab: Die Mehrzahl der Privatinvestoren verliert damit Geld. Psychologie spielt bei der Geldanlage eine entscheidende Rolle – und wer bei einem Kursverlust von 50 Prozent schon nervös wird, ist für gehebelte Produkte schlicht nicht geeignet.

Bei größeren Markteinbrüchen von 10 bis 15 Prozent kann es hingegen sinnvoll sein, nachzukaufen – also eine erste Zusatzposition aufzubauen. Wann genau der ideale Zeitpunkt ist, weiß niemand. Der langfristige Grundsatz bleibt jedoch: Nicht in Panik verkaufen, sondern investiert bleiben und den Zinseszins für sich arbeiten lassen.

Ein gutes Depot erkennt man letztlich nicht an kurzfristigen Renditen, sondern an einer klaren Strategie, realistischen Zielen und der Disziplin, diese auch in turbulenten Marktphasen durchzuhalten.

Hinweis: Dieser Artikel wurde KI-gestützt erstellt und kann Fehler oder Ungenauigkeiten enthalten. Das verwendete Beitragsbild ist das YouTube-Vorschaubild des Original-Videos. Sämtliche Urheberrechte am Video, am Vorschaubild und an den darin enthaltenen Inhalten liegen beim jeweiligen YouTube-Kanal-Betreiber (BILD). Bei Fragen oder Anliegen zur Nutzung bitte über das Impressum kontaktieren.

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